Und jetzt auch noch dieser Aushang,
Besonders nett finde ich den Hinweis am Ende, dass man sich bei Fragen an die "Help Desk" wenden kann...
[Edit]:
Danke für den Hinweis, dass es sich nicht um einen Aushang in den USA handeln kann.
161215Baug06 (16.8.2006, 12:15 Uhr):
Der 2. Zug der 2./GebJgBtl 232, ca. 36 Mann, steht angetreten vor der Kantine.
161216Baug06 (12:16):
Der Erste empfängt sein Mittagessen. Er kann zwischen zwei Gerichten wählen. Er entscheidet sich blitzartig, da er weiß, dass hinter ihm 35 Kameraden warten. Er nimmt sich einen Teller und geht an seinen Platz.
161224Baug06 (12:24):
Der Letzte nimmt Platz und beginnt zu essen.
161239Baug06 (12:39):
Der Zug steht abmarschbereit vor der Kantine.
16.5.2011, 12:15
Die Schlange staut sich bis nach draußen. Ich stelle mich an.
12:17
Mittlerweile stehe ich im Mensagebäude.
12:23
Ich kann das Menü lesen.
12:28
Ich nehme ein Tablett und sehe schon die Essensausgabe.
12:29
Vor mir drei "Ungediente" die JETZT anfangen zu überlegen, was sie denn essen könnten. Unmittelbar vor der Essensausgabe. Das schier unüberschaubare Angebot macht es ihnen nicht leicht. Es gibt vier Hauptgerichte, fünf Beilagen und drei Nachspeisen. Nicht zu vergessen die Möglichkeit, etwas "mit ohne Soße" zu bestellen und die Salattheke. Ich warte.
12:30
Der Erste nimmt sich ein Teller Chille, merkt aber, dass er doch lieber den Schweinebrustspitz einen Meter vorher haben will. Er stellt das Teller zurück. Die freundliche Mensadame weist ihn darauf hin, dass das aus hygienischen gründen nicht erlaubt ist. Ich warte.
12:31
Nach dem Argument, er habe dass Teller nur von unten angefasst, lässt man ihn gewähren. Ich gehe einen Schritt weiter.
12:32
Er steht vor den Beilagen und wartet auf das Kartoffelpüree, das gerade vergriffen ist. Die Nudeln, die zur Genüge da wären, interessieren ihn nicht. Ich warte auch.
12:33
Das Püree ist da. Er schiebt sein Tablett an die Salattheke. Eine reiche Auswahl. Er weiß diesmal genau was er will. Den Salat in der zweiten Reihe, "Aber bitte ohne Dressing!". Ich warte, bis er eine Schüssel ohne Dressing bekommt. Wir gehen an die Kasse.
12:34
Er sucht nach seinem Geldbeutel. Die Zahlungsaufforderung traf ihn offensichtlich unerwartet. Ich warte.
Er legt den Geldbeutel auf das Mensacard-Lesegerät, hat aber zu viel anderes Zeug darin, sodass die Mensacard nicht erkannt wird. Er fummelt die Karte heraus. Ich warte.
Leider reicht der Betrag auf der Karte nicht. Er muss bar bezahlen. Dazu leiht er sich Geld von einem Freund. Ich warte.
12:35
Ich bezahle, suche mir ein schönes Plätzchen am Fenster und schwelge in Erinnerungen an die gute alte Bundeswehrzeit, als alles so schön unkompliziert war.
„Unglaublich. Wenn sich auf der gekauften Platte Bilder mit kinderpornografischem Inhalt befunden hätten, hätte der Käufer sich dadurch sogar strafbar gemacht.“bild.de vom 8.2.2011
Der Anbieter eines juristischen Repetitoriums A lässt durch G Flyer verteilen, mit denen er für eine Probehörveranstaltung wirbt, auf der unter anderem Freibier ausgeschenkt wird (ja, der Sachverhalt spielt in Bayern). G soll die Flyer an den Windschutzscheiben der Fahrzeuge anbringen, die auf dem Parkplatz vor der rechtswissenschaftlichen Bibliothek abgestellt sind, indem er sie unter den Scheibenwischer klemmt. Als zusätzliches "Schmankerl", sind an den Flyern kleine Päckchen mit Gummibärchen angeklebt.