Donnerstag, 13. Januar 2011

Freizeit (-)

Die Examensvorbereitung der Juristen ist ja berüchtigt für seinen Zeitaufwand. Ein bis eineinhalb Jahre vor dem angepeilten Termin, fangen vielen bereits an, Probeklausuren zu schreiben (was bei mir bisher noch relativ sparsam ausfiel).
Dazu kommen dann noch ein oder zwei große Scheine, die man vielleicht noch braucht.
Die Lektüre aktueller Entscheidung, die unter Umständen examensrelevant sein könnten, ist selbstverständlich.
Dann ist da vielleicht noch ein Referat, dass man für das bevorstehende Schwerpunktseminar vorbereiten muss.
Als wäre das nicht genug, gibt der Prof. für ebenjenes Seminar einen "Reader" (eine Sammlung wichtigster Texte, die aus verschiedenen Büchern zusammenkopiert wurden und einen schönen Packen von ca 4,72 cm Höhe ergeben) heraus, welchen man bis zum Seminar (in zwei Tagen) "mal durchlesen soll".
Achja, das Rep an sich läuft ja nebenbei auch noch.

Da passte der gestrige Versprecher des Repetitors eigentlich ganz gut: Er nannte die hemmer-Ausbildungszeitschrift versehentlich "Life-OR-Law"...

Das tut meiner Stimmung aber keinen Abbruch, denn in den letzten 6 Semestern stellte ich fest, dass die Prüfungszeit genauso schnell vorbei ging, wie sie gekommen war. Ich bin zuversichtlich, dass es auch dieses Semester so sein wird :) Und dann ist auch wieder mehr Luft für andere Dinge, die weniger mit Paragraphen zu tun haben.
 (sondern mehr mit Artikeln, muahahaha...).

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