Die Zeit ist nun mal relativ, wenn man Spaß hat vergeht sie ganz schnell...
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Freitag, 16. August 2013
Donnerstag, 15. August 2013
Das verheerende Studentenbild
Ablage:
Studentenleben,
Studium
Ich begann diesen Post vor etwas längerer Zeit und will ihn jetzt endlich beenden:
Zur Ausgangslage: Als ich zu schreiben begann wurde in Regensburg um das Semesterticket gestritten. Ich wollte eigentlich nichts mehr dazu schreiben, da ich schon sehr viel an anderen Stellen kommentiert hatte.
Eine Sache gibt es aber noch, die mich wahnsinnig stört: das Bild, das die nicht studierenden Bevölkerung offensichtlich vom heutigen Studenten hat.
Um was es ging:
In Regensburg gab es bis vorletztes Semester ein Busticket für Studenten. Dieses beruhte auf einem Solidarmodell, sprich: ausnahmslos jeder Student in Regensburg zahlte 49 Euro im Semster und konnte dann mit seinem Studentenausweis das gesamte RVV-Netz nutzen. Nun sollte der Preis angehoben werden. Der RVV will 72 Euro, die Studentische Vollversammlung stimmte für eine Erhöhung auf 59 Euro.
In Regensburg gab es bis vorletztes Semester ein Busticket für Studenten. Dieses beruhte auf einem Solidarmodell, sprich: ausnahmslos jeder Student in Regensburg zahlte 49 Euro im Semster und konnte dann mit seinem Studentenausweis das gesamte RVV-Netz nutzen. Nun sollte der Preis angehoben werden. Der RVV will 72 Euro, die Studentische Vollversammlung stimmte für eine Erhöhung auf 59 Euro.
Zu den Argumenten will ich mich an dieser Stelle nicht weiter äußern. Mir kommt es darauf an, wie die Ablehnende Haltung der Studenten in der Bevölkerung wahrgenommen wurde.
Die moderateren Kritiker begnügten sich damit, darzustellen, wie günstig das Ticket auch bei 72 Euro immernoch ist, wenn man dies denn mit dem regulären Preis vergleichen würde. Diese Kritik lässt sich leicht mit dem Solidarmodell entgegnen, wenngleich wohl 72 Euro auch in einem solchen System vertretbar wären.
Schlimmer fand ich jedoch die Kommentare, in denen Studenten per se als faul, geizig und versoffen hingestellt wurden. Ich habe mich gefragt, was der Hintergrund dessen sein mag und habe überlegt, welche Studenten denn tatsächlich wahrgenommen werden.
Vor allem liegt es wohl daran, dass man nur diejenigen sieht, die abends weg gehen. Auch unter der Woche. Das kann der Arbeiter nicht, der tut es aber am Wochenende. Dabei sind zwei Punkte zu beachten:
1. Als Student kann man sich seine Zeit oft frei einteilen, bzw. hat einen ungewöhnlich Stundenplan. Zum einen kann kann man doch Abends weg gehen, wenn man bis 21 Uhr in der Bibliothk saß. Zum anderen ist das auch völlig in Ordnung, wenn am nächsten Tag erst um 10 Uhr die Vorlesung los geht.
2. Der Anteil der Studenten, die Abends weg gehen, ist wohl eher gering. In Regensburg studieren ca. 28.000 Studenten. Die Diskos sind eher klein und fassen, soweit ich bisher gehört habe, jeweils nur ca. 400 bis 500 Personen., wobei sie unter der Woche selten voll sind. Wenn also 1500 Studenten unterwegs sind, und das ist mE großzügig geschätzt, sind immernoch 26500 daheim.
Dann sah man nach der Vollversammlung am 6.11. eine kleine Gruppe von ca. 50 Studenten, die durch die Albertstraße zog und Beleidigungen skandierte. Diese "Demonstration" war zuvor auf der Versammlung abgelehnt worden. Diese Chaoten lassen alle Studenten ebenfalls wieder einem schlechten Licht dastehen.
1. Als Student kann man sich seine Zeit oft frei einteilen, bzw. hat einen ungewöhnlich Stundenplan. Zum einen kann kann man doch Abends weg gehen, wenn man bis 21 Uhr in der Bibliothk saß. Zum anderen ist das auch völlig in Ordnung, wenn am nächsten Tag erst um 10 Uhr die Vorlesung los geht.
2. Der Anteil der Studenten, die Abends weg gehen, ist wohl eher gering. In Regensburg studieren ca. 28.000 Studenten. Die Diskos sind eher klein und fassen, soweit ich bisher gehört habe, jeweils nur ca. 400 bis 500 Personen., wobei sie unter der Woche selten voll sind. Wenn also 1500 Studenten unterwegs sind, und das ist mE großzügig geschätzt, sind immernoch 26500 daheim.
Dann sah man nach der Vollversammlung am 6.11. eine kleine Gruppe von ca. 50 Studenten, die durch die Albertstraße zog und Beleidigungen skandierte. Diese "Demonstration" war zuvor auf der Versammlung abgelehnt worden. Diese Chaoten lassen alle Studenten ebenfalls wieder einem schlechten Licht dastehen.
Was man nicht sieht, sind die Studenten, die lernen, egal ob daheim oder in der Bibliothek. Man sieht auch nicht die arbeitenden Studenten. Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, dass es so gut wie niemand ohne Nebenjob durchs Studium schafft.
Ich finde es schade, dass viele Kommentatoren alle Studenten über einen Kamm scheren. Vermutlich stört mich das so sehr, weil ich es selbst gewohnt bin, mehrere Stunden am Tag in der Bibliothek zu verbringen und zudem noch mit einem Nebenjob mein Studium finanzieren muss. Von einer 40-Stunden-Woche (oder vielleicht noch wenig...), wie sie Wohl die meisten der Kommentatoren "genießen", kann ich momentan nur träumen.
So, jetzt hab ich meinem Ärger endlich Luft gemacht.
Dienstag, 23. August 2011
Juristen von gestern Nacht
Ablage:
Nacht,
Strafrecht,
Studentenleben
Hab ich schon erwähnt, dass ich ein großer Fan der Seite smsvongesternnacht.de bin? Wie der Name schon sagt, findet sich dort eine Sammlung verschiedener SMS-Nachrichten "von letzter Nacht". Die meisten haben also Alkohol- und/oder Partybezug. Inwiefern sie echt sind, lässt sich leider nicht nachvollziehen, was dem Unterhaltungswert aber nicht schadet.
Ab und an finden sich dort auch Juristen, oder solche die es werden wollen. So wie die SMS, die mich zu diesem Post veranlasst hat:
Ab und an finden sich dort auch Juristen, oder solche die es werden wollen. So wie die SMS, die mich zu diesem Post veranlasst hat:
Freitag, 1. Juli 2011
Die (zukünftige) Elite Deutschlands...
Bei diesem Artikel im UniSPIEGEL blieb mir ein wenig die Spucke weg. Er stand vor einigen Wochen schon in der gedruckten Ausgabe und ist jetzt online auf SPON verfügbar.
Ein bisschen schäme ich mich fast für solche Kommilitonen. Mittlerweile soll es ja bei uns in Regensburg zu ähnlichen Veranstaltungen kommen. Abgesehen von der "VIP-Area" auf der Jurafete, die ich im 3. Semester mal besuchte, habe ich sowas glücklicherweise noch nicht mitbekommen.
Überliefert wurde mir aber, wie eine Runde Erstis sich auf der Erstsemesterkneipentour in der Disco einen Bereich abtrennen ließ und einige Flaschen Moët orderte.
Weils grad passt, hier noch ein Link zum "Juristischen Dresscode" auf welt.de. Der ist allerdings schon etwas älter und ich glaube, diese Seite in einem anderen Blog damals schon gesehen zu haben, leider weiß ich nicht mehr bei wem :)
Ich persönlich habe es übrigens geschafft, dass man mir auch im 8. Semester meinen Studiengang noch nicht ansieht. Und da bin ich durchaus stolz drauf.
Vielen Dank an Daniel W. aus M. für den Hinweis auf den Artikel :)
Ein bisschen schäme ich mich fast für solche Kommilitonen. Mittlerweile soll es ja bei uns in Regensburg zu ähnlichen Veranstaltungen kommen. Abgesehen von der "VIP-Area" auf der Jurafete, die ich im 3. Semester mal besuchte, habe ich sowas glücklicherweise noch nicht mitbekommen.
Überliefert wurde mir aber, wie eine Runde Erstis sich auf der Erstsemesterkneipentour in der Disco einen Bereich abtrennen ließ und einige Flaschen Moët orderte.
Weils grad passt, hier noch ein Link zum "Juristischen Dresscode" auf welt.de. Der ist allerdings schon etwas älter und ich glaube, diese Seite in einem anderen Blog damals schon gesehen zu haben, leider weiß ich nicht mehr bei wem :)
Ich persönlich habe es übrigens geschafft, dass man mir auch im 8. Semester meinen Studiengang noch nicht ansieht. Und da bin ich durchaus stolz drauf.
Vielen Dank an Daniel W. aus M. für den Hinweis auf den Artikel :)
Samstag, 11. Juni 2011
Campusfest 2011
Ablage:
Musik,
Studentenleben
Am letzten Donnerstag fand das Regensburger Campusfest statt. Hauptargument für mich, dieses zu besuchen, waren die diesjährigen Headliner "Grossstadtgeflüster". Entsprechend machte ich mich erst am späten Nachmittag zum Fest auf. Trotzdem bekam ich noch die Bands "Zico" und "Bildebuch" mit, die die Menge schon ganz schön in Stimmung brachten.
Sonntag, 29. Mai 2011
Ich hab' ja so fleißige Freunde
Ablage:
Facebook,
Studentenleben
Aber auch nur, weil es keiner reinschreibt, wenn er seine Zeit wo anders versantelt...
(santeln, preuss.: etwa "es gemütlich angehen lassen", neudeutsch: "chillen", "gammeln")
Sonntag, 30. Januar 2011
Der Erstsemester-"ichweißwas"-Rechtsirrtums-mega-Klassiker auf sympathisch
Jeder, der sich mal ne viertel Stunde mit Recht beschäftigt hat, weiß um die Bedeutung des Schildes "Für Garderobe keine Haftung". Wer nicht, kann's googeln.
Gestern stieß ich auf ein Schild, dass eine ähnliche Stoßrichtung hat:
Die Frage, ob trotzdem ein Verwahrungsvertrag zustande käme, wenn ich meine stets griffbereite Schatzkiste dennoch abgegeben hätte, kam mir zwar kurz in den Sinn, wurde jedoch zugunsten des schönen Abendverlaufes verdrängt :)
Gestern stieß ich auf ein Schild, dass eine ähnliche Stoßrichtung hat:
Die Frage, ob trotzdem ein Verwahrungsvertrag zustande käme, wenn ich meine stets griffbereite Schatzkiste dennoch abgegeben hätte, kam mir zwar kurz in den Sinn, wurde jedoch zugunsten des schönen Abendverlaufes verdrängt :)
Donnerstag, 13. Januar 2011
Freizeit (-)
Die Examensvorbereitung der Juristen ist ja berüchtigt für seinen Zeitaufwand. Ein bis eineinhalb Jahre vor dem angepeilten Termin, fangen vielen bereits an, Probeklausuren zu schreiben (was bei mir bisher noch relativ sparsam ausfiel).
Dazu kommen dann noch ein oder zwei große Scheine, die man vielleicht noch braucht.
Die Lektüre aktueller Entscheidung, die unter Umständen examensrelevant sein könnten, ist selbstverständlich.
Dann ist da vielleicht noch ein Referat, dass man für das bevorstehende Schwerpunktseminar vorbereiten muss.
Als wäre das nicht genug, gibt der Prof. für ebenjenes Seminar einen "Reader" (eine Sammlung wichtigster Texte, die aus verschiedenen Büchern zusammenkopiert wurden und einen schönen Packen von ca 4,72 cm Höhe ergeben) heraus, welchen man bis zum Seminar (in zwei Tagen) "mal durchlesen soll".
Achja, das Rep an sich läuft ja nebenbei auch noch.
Da passte der gestrige Versprecher des Repetitors eigentlich ganz gut: Er nannte die hemmer-Ausbildungszeitschrift versehentlich "Life-OR-Law"...
Das tut meiner Stimmung aber keinen Abbruch, denn in den letzten 6 Semestern stellte ich fest, dass die Prüfungszeit genauso schnell vorbei ging, wie sie gekommen war. Ich bin zuversichtlich, dass es auch dieses Semester so sein wird :) Und dann ist auch wieder mehr Luft für andere Dinge, die weniger mit Paragraphen zu tun haben.
(sondern mehr mit Artikeln, muahahaha...).
Dazu kommen dann noch ein oder zwei große Scheine, die man vielleicht noch braucht.
Die Lektüre aktueller Entscheidung, die unter Umständen examensrelevant sein könnten, ist selbstverständlich.
Dann ist da vielleicht noch ein Referat, dass man für das bevorstehende Schwerpunktseminar vorbereiten muss.
Als wäre das nicht genug, gibt der Prof. für ebenjenes Seminar einen "Reader" (eine Sammlung wichtigster Texte, die aus verschiedenen Büchern zusammenkopiert wurden und einen schönen Packen von ca 4,72 cm Höhe ergeben) heraus, welchen man bis zum Seminar (in zwei Tagen) "mal durchlesen soll".
Achja, das Rep an sich läuft ja nebenbei auch noch.
Da passte der gestrige Versprecher des Repetitors eigentlich ganz gut: Er nannte die hemmer-Ausbildungszeitschrift versehentlich "Life-OR-Law"...
Das tut meiner Stimmung aber keinen Abbruch, denn in den letzten 6 Semestern stellte ich fest, dass die Prüfungszeit genauso schnell vorbei ging, wie sie gekommen war. Ich bin zuversichtlich, dass es auch dieses Semester so sein wird :) Und dann ist auch wieder mehr Luft für andere Dinge, die weniger mit Paragraphen zu tun haben.
(sondern mehr mit Artikeln, muahahaha...).
Montag, 4. Oktober 2010
Erst mal 'n Päuschen...
Ablage:
Kommilitonen,
Studentenleben
Ich will ja jetzt nicht den Moralapostel spielen. Aber vor meinen Fenster findet gerade ein "gemütliches Beisammensein" mehrerer Kommilitonen der FH statt. Inklusive einer Kiste Bier. Ich sitze währenddessen in meinem Zimmer und beschäftige mich mit der ZPO.
Heute haben die Vorlesungen in der FH angefangen. Mittlerweile ist es 13:54.
Irgendwas habe ich in meinem Leben falsch gemacht...
Heute haben die Vorlesungen in der FH angefangen. Mittlerweile ist es 13:54.
Irgendwas habe ich in meinem Leben falsch gemacht...
Freitag, 17. September 2010
Reingeschnuppert
Ablage:
Cafete,
Studentenleben
Als ich heute Vormittag die Uni betrat, merkte ich sofort, dass etwas anders war. Obwohl ich mich in der Jura-Cafete befand, waren zahlreiche, sagen wir, "schlecht gekleidete"* Leute, mit teilweise langen Haaren unterwegs. Alle zahlten in Bar, sprich: hatten keine Mensacard (was meiner Laune nicht wirklich zuträglich war, aber das ist eine andere Geschichte). Und ich kam mir ausnahmsweise mal relativ alt vor.
Des Rätsels Lösung: Heute war "15. Bayerischer Hochschulinformationstag".
Des Rätsels Lösung: Heute war "15. Bayerischer Hochschulinformationstag".
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