Über mich

Ein sonniger Freitagvormittag in der stimmungsvollen Regensburger Innenstadt. Während sich draußen die Tauben im Justitiabrunnen vergnügen, treffen wir in der früheren Fürstenresidenz „Goldenes Kreuz“ den Blogger Ingo Renz. Seine gute Laune kann nicht über den verschlafenen Blick hinwegtäuschen. Die offensichtlich lange letzte Nacht macht sich ansonsten nur noch durch das große Wasser, das er sich zu ihrem Mocca Latte bestellt, bemerkbar. Ansonsten sitzt uns ein entspannte junger Mann gegenüber – ein Student in einer Studentenstadt.

Guten Morgen!
- Servus.
Sie sehen ein wenig müde aus. Haben sie schlecht geschlafen?
- Über den Schlaf kann ich mich nicht beschweren. Allerdings war es eine lange Nacht…
Eine der berüchtigten Regensburger Studentenparties?
- (mit großen Augen) Ja! Man muss die nicht so lernintensive Zeit zu Beginn des Semesters doch ausnutzen! Gerade im Jurastudium, das einem ansonsten nicht einmal in der vorlesungsfreien Zeit besonders viele Entspannungsmöglichkeiten bietet.
Sie erwähnen gerade, dass Sie Jurastudent sind. Ein Kindheitstraum?
- So richtig Gedanken über ein mögliches Studium machte ich mir zum ersten Mal in der K12. Damals war ich fest davon überzeugt, Politologie und Slawistik zu studieren. Ein Jahr später, nach einer Info-Veranstaltung in der Uni Regensburg, schwenkte ich um auf IVWL mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa. Da bekam ich aber nicht auf Anhieb einen Studienplatz. Daraufhin entscheid ich mich für Jura. Dabei blieb ich dann auch, als ich im Nachrückverfahren einen Platz für IVWL bekommen hätte.
Sie sind also Jurist, weil ihre Noten für alles andere zu schlecht waren.
- (lächelnd) Arschloch!
Sie schreiben in ihrem Blog über viele verschiedene Themen. Mit Verlaub, ich tue mich schwer da ein System zu erkennen. Um was geht es denn genau?
- Nun primär natürlich um das, was mich tagtäglich beschäftigt, also vor allem Studium. Darüber hinaus schreibe ich über andere Themen, die mich gerade im Moment interessieren und nicht zwingend mit Recht zu tun haben müssen beispielsweise auch sehr oft über Geschehnisse auf dem Balkan.
Ihre Posts wimmeln oft nur so von, ja ich würde fast sagen haarsträubenden Rechtschreibfehlern. Manchmal bessern Sie diese schon kurz nach der Veröffentlichung aus. Oft genug bleiben Sie aber wochen- und monatelang stehen. Nicht selten sind Sie dabei auf die Hilfe Dritter angewiesen. Gerade in Zeiten der Bildungskrise sollten Sie als Jungakademikerin doch Vorbild sein. Wird sich das in Zukunft ändern?
- (nickt kurz ein) Tschuldigung. (wieder hellwach) Äh, nö. Es stimmt schon, dass die Orthro… Orgo… Orthographie bei mir manchmal Raum für Verbesserungen lässt. Und ich bin auch bemüht in den Posts die Rechtschreibung zu beachten. Leider kann ich nicht versprechen, dass meine Posts in Zukunft fehlerfrei sein werden. Ich bin aber sicher keinem böse, der mich auf Unstimmigkeiten aufmerksam macht.