Auch wenn man ein Spiel im Gespann leitet, kann es Situationen geben, die keiner der drei Schiedsrichter zweifelsfrei beurteilen konnte. Umso wichtiger ist es dann, wie man die darauf folgende Entscheidung verkauft.
Eine solche Situation hatten wir gestern in einem Relegationsspiel. Keiner von uns konnte zweifelsfrei entscheiden, ob es sich um ein Foul handelte oder nicht. Vom Ablauf her, sprach zwar einiges dafür, allerdings "suchte" der Stürmer regelrecht nach dem Bein des Verteidigers, sodass uns erhebliche Zweifel blieben, also ließen wir weiterspielen. Nach dem Spiel stellte sich dies als einzige diskussionswürdige Entscheidung heraus. Sämtliche Schiedsrichterkollegen, die mitunter in unmittelbarer Nähe des Geschehens an der Seitenlinie saßen, mussten eingestehen, dass es sehr schwer zu beurteilen war. Insgesamt hätten wir die Entscheidung aber sehr gut vertreten, da der Schiri eigentlich gut stand und durch seine Körpersprache keinen Zweifel an der Richtigkeit zuließ.
Alles in allem war es ein interessantes und faires Spiel vor ca. 500 Zuschauern. Im Vergleich zu den letzten Jahren, bekommen solche Entscheidungsspiele einen immer professionelleren Touch. Es war hervorragend organisiert, der neutrale Platzverein war gut vorbereitet, die Mannschaften verhielten sich vorbildlich. So macht pfeifen (oder in meinem Fall: "Fahne winken") Spaß!
Bilder vom Spiel (und auch von mir ;) ) gibt's übrigens hier in der FuPa-Bildergalerie.
Quelle: www.fupa.net

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen