Die erste Uniwoche ist überstanden. Tatsächlich wird's langsam spürbar anspruchsvoller. Zum einen ist der Stundenplan etwas voller, zum anderen musste ich einen Schwerpunkt wählen, in dem ich nicht mehr die Anonymität von 200 Leuten genießen kann. Vielmehr hab ich da nur noch 20 Mitstreiter.
Was noch erschwerend hinzu kommt:
Meine Studienfreunde und ich verhalten uns erschreckend erwachsen. Wir waren in jeder Vorlesung, sitzen nicht mehr in der letzten Reihe auf der rechten Seite (so, wie die letzten vier Semester), sondern im mittleren Drittel, Materialien waren ausgedruckt, es wurde mitgearbeitet usw…
Partymäßig waren wir ja auch unglaublich brav. Abgesehen vom montäglichen Barabend im Wohnheim, wurde es nie nach Mitternacht.
Allerdings hab ich ein neues Laster für mich entdeckt: Unterschichtenfernsehen! Zu verschuldeten, unerzogenen, ungewaschenen Hartz-IV-Jugendlichen kann man wunderbar sein Hirn mal für ne halbe Stunde auf Standby schalten. Allerdings hab ich gehört, dass mittlerweile sogar Reality-TV gespielt sein soll. Muss ich mal recherchiere…
Also wenn das Semester im Großen und Ganzen so weiter geht, wie es angefangen hat, steht dem Prädikatsexamen wohl nichts mehr im Wege.
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