Zwei Klischee-Jurastudentinnen:
"Ich hab' neulich den Professor in der Stadt getroffen und ICH WAR TOTAL UNGESTYLED!"
- "Ja so was passiert immer, wenn man gerade nicht gestyled ist."
danke an Chris :)
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Mittwoch, 29. September 2010
Freitag, 30. April 2010
Von Wäldern und Bäumen
Ablage:
Prof,
Strafrecht,
Vorlesung
Es ist schon irgendwie komisch. Vor einem Jahr saß ich als Viertsemester in Strafrecht-BT-I und war ganz "eingeschüchtert" von den höheren Semestern mit ihren Schönfeldern.
Aus verschiedenen Gründen sitze ich dieses Jahr wieder in dieser Vorlesung. Aber irgendwie benehmen sich die Viertsemester jetzt anders, als ich damals. Die sind gar nicht schüchtern. Einerseits mag das nicht schlecht sein. Andererseits werfen einige aus lauter Übermut vogelwild mit irgendwelchen Meinungsstreits und Theorien umeinander.
Bestes Beispiel: der "Taxifahrerin-Würge-Fall"
Sachverhalt (vereinfacht und aufs hier wesentliche reduziert):
Der Fahrgast in einem Taxi entschließt sich, die Fahrerin mit einem Seil so lange zu würgen, bis sie bewusstlos ist, um sich dann die Einnahmen des Tages an sich zu nehmen. Er will sie auf keinen Fall töten. Die Frau überlebt.
Die (banale) Frage des Profs: "Handelte der Täter mit Tötungsvorsatz?"
Die Antwort wäre: "Nö, weil: steht im Sachverhalt."
Die tatsächlich gegebene Antwort des gefragten Kollegen: "Also nach der Hemmschwellentheorie..."
Ab dieser Stelle hab ich schon nicht mehr zugehört, weil ich zu sehr beschäftigt war, fragende Blicke auszutauschen.
Das war wieder mal ein Kamerad von der Sorte "Herr Lehrer, Herr Lehrer, ich weiß was und will das jetzt sagen!"
Das muss doch nicht sein. Zum einen verliert er sämtliche Sympathien im Hörsaal, zum anderen kostet das einfach Zeit, weil natürlich der Prof. auf die Antwort eingehen muss. Aber wenigstens schaffte es dieser, die Antwort in gebotener Kürze anzufertigen.
Aus verschiedenen Gründen sitze ich dieses Jahr wieder in dieser Vorlesung. Aber irgendwie benehmen sich die Viertsemester jetzt anders, als ich damals. Die sind gar nicht schüchtern. Einerseits mag das nicht schlecht sein. Andererseits werfen einige aus lauter Übermut vogelwild mit irgendwelchen Meinungsstreits und Theorien umeinander.
Bestes Beispiel: der "Taxifahrerin-Würge-Fall"
Sachverhalt (vereinfacht und aufs hier wesentliche reduziert):
Der Fahrgast in einem Taxi entschließt sich, die Fahrerin mit einem Seil so lange zu würgen, bis sie bewusstlos ist, um sich dann die Einnahmen des Tages an sich zu nehmen. Er will sie auf keinen Fall töten. Die Frau überlebt.
Die (banale) Frage des Profs: "Handelte der Täter mit Tötungsvorsatz?"
Die Antwort wäre: "Nö, weil: steht im Sachverhalt."
Die tatsächlich gegebene Antwort des gefragten Kollegen: "Also nach der Hemmschwellentheorie..."
Ab dieser Stelle hab ich schon nicht mehr zugehört, weil ich zu sehr beschäftigt war, fragende Blicke auszutauschen.
Das war wieder mal ein Kamerad von der Sorte "Herr Lehrer, Herr Lehrer, ich weiß was und will das jetzt sagen!"
Das muss doch nicht sein. Zum einen verliert er sämtliche Sympathien im Hörsaal, zum anderen kostet das einfach Zeit, weil natürlich der Prof. auf die Antwort eingehen muss. Aber wenigstens schaffte es dieser, die Antwort in gebotener Kürze anzufertigen.
Montag, 11. Januar 2010
Stimmenjagd vorbei
Ablage:
Ivo Josipovic,
Kroatien,
Milan Bandic,
Politik,
Prof,
Wahl
Kroatien hat einen neuen Staatspräsident. Ivo Josipović setzte sich in der gestrigen Stichwahl gegen Milan Bandić durch.
Der erste Wahlgang am 27.12.2009 beindruckte vor allem durch die niedrige Wahlbeteiligung der kroatischen Bevölkerung, von welchem nur etwa ein Drittel den Weg zur Wahlurne fand. Nach dieser Wahl konnte keiner der zwölf angetretenen Kandidaten die Mehrheit der abgegeben Stimmen auf sich vereinigen. So standen sich am gestrigen Sonntag der Sozialdemokrat Ivo Josipović (SDP) und der unabhängig antretende Kandidat Milan Bandić in der Stichwahl gegenüber.
Die Kandidaten könnten unterschiedlicher kaum sein.
Der erste Wahlgang am 27.12.2009 beindruckte vor allem durch die niedrige Wahlbeteiligung der kroatischen Bevölkerung, von welchem nur etwa ein Drittel den Weg zur Wahlurne fand. Nach dieser Wahl konnte keiner der zwölf angetretenen Kandidaten die Mehrheit der abgegeben Stimmen auf sich vereinigen. So standen sich am gestrigen Sonntag der Sozialdemokrat Ivo Josipović (SDP) und der unabhängig antretende Kandidat Milan Bandić in der Stichwahl gegenüber.
Die Kandidaten könnten unterschiedlicher kaum sein.
Donnerstag, 12. November 2009
Nicht lang drum rum reden...
Ablage:
Definition,
Prof
...sondern gleich zum Punkt kommen:
"Voraussetzungen für die Wirksamkeit nennt man Wirksamkeitsvoraussetzungen."Aus der heutigen Erbrechtsvorlesung. Schön...
Ein Hauch von Rechtsgeschichte...
Ablage:
colorandi causa,
Prof,
Rechtsgeschichte,
Strafrecht,
Vorlesung
Meine Professorin im Schwerpunkt hat neulich bemängelt, die Rechtsgeschichte hätte für viele ihrer Kollegen nur wenig Bedeutung und diene denen faktisch nur noch als colorandi causa.
Heute in Strafrecht: A entwendet der B, die bei W zur Untermiete wohnt, eine Filmkamera. Frage: Erklären sie die Begriffe "Filmkamera" und "Untermiete".
Heute in Strafrecht: A entwendet der B, die bei W zur Untermiete wohnt, eine Filmkamera. Frage: Erklären sie die Begriffe "Filmkamera" und "Untermiete".
Mittwoch, 4. November 2009
Unlust ./. Gegenfrage
Es soll ja Professoren geben, die Fragen stellen. Es soll durchaus auch solche geben, die tatsächlich Antworten erwarten! Und manchmal soll es sogar vorkommen, dass der Prof einzelne Studenten aufruft! Ungeheuerlich!
Einen solchen Prof haben wir in Strafrecht BT II. Da allgemein bekannt ist, dass die Zuhörer in den ersten Reihen aufgerufen werden, sind die vorderen Plätze regelmäßig sehr dünn besetzt. Also eigentlich gar nicht. Gestern scheint wohl wieder irgendeine Party gewesen zu sein*, jedenfalls waren in dem Hörsaal, der für 200 Leute ausgelegt ist, nur die allerletzten 5 Reihen besetzt.
Unser Prof hat die Angewohnheit, die leeren Reihen auszulassen und zu den wenigen besetzten Plätzen nach oben zu kommen. Er geht dann reihum um und stellt kleinere Fragen, die meist relativ schnell beantwortbar sind, idR ist wirklich nur die eigenen Meinung gefragt.
Was aber heute auffiel:
Einen solchen Prof haben wir in Strafrecht BT II. Da allgemein bekannt ist, dass die Zuhörer in den ersten Reihen aufgerufen werden, sind die vorderen Plätze regelmäßig sehr dünn besetzt. Also eigentlich gar nicht. Gestern scheint wohl wieder irgendeine Party gewesen zu sein*, jedenfalls waren in dem Hörsaal, der für 200 Leute ausgelegt ist, nur die allerletzten 5 Reihen besetzt.
Unser Prof hat die Angewohnheit, die leeren Reihen auszulassen und zu den wenigen besetzten Plätzen nach oben zu kommen. Er geht dann reihum um und stellt kleinere Fragen, die meist relativ schnell beantwortbar sind, idR ist wirklich nur die eigenen Meinung gefragt.
Was aber heute auffiel:
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Kaltstart
Komme gerade von der ersten Strafrechtsvorlesung im neuen Semester. Hab' festgestellt, dass ich nach den Ferien erst wieder bissl in Schwung kommen muss. Selbiges gilt für eine Kommilitonin, die gewisse Probleme mit dem Versuchsaufbau hatte. Kommentar des Profs: "Sie haben aber viel vergessen!"
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