So. Aus. Ende. Ich habe heute früh meine Studienarbeit abgegeben. Vorerst meine letzte wissenschaftliche Arbeit. Außer ich promoviere oder so, aber das steht ja sowieso in den Sternen.
Und plötzlich ist der Druck weg, ja ich möchte fast sagen, eine innere Leere macht sich breit. Ich kann morgen ausschlafen. Und übermorgen. Ich glaub, die Leere ist gar nicht so schlimm!
Bleibt natürlich nur noch die Spannung, ob und wie ich bestanden habe. Die Ergebnisse kommen ja schon am 4.4.2011...
Die einzige Angst, die größer ist, als durchzufallen, ist die, schlecht zu bestehen. Einen Verbesserungsversuch gibt es nämlich nicht. Und ganz ehrlich: da wären mir dann 3 Punkte lieber, als 5. Aber warten wir erst mal ab.
Selbstverständlich fiel bei der Recherche auch einiger Stoff zum bloggen an, der demnächst verbraten wird. Aber jetzt freue ich mich erst mal meines Lebens und reaktiviere meine sozialen Kontakte.
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Mittwoch, 22. September 2010
Samstag, 18. September 2010
Juristen sind gar nicht so schlimm
Ablage:
Bibliothek,
Kommilitonen,
Seminararbeit
Hier habe ich vor kurzem meinem Ärger über einige Kommilitonen Luft gemacht. Dabei tat ich ihnen wohl Unrecht. Bei den Juristen ist es nicht schlimmer, als in anderen Fakultäten - es ist schlicht und ergreifend genauso schlimm.
Warum ich mich so ärgere? Ich habe gerade den ganzen Vormittag in der Bibliothek unserer philosophischen Freunde verbracht. Ich konnte nur eines (!) von acht Büchern, die ich suchte, finden. Nun, da die meisten Bücher hier übers Wochenende ausleihbar sind, unterstelle ich zunächst mal den günstigsten Fall. Sprich, die Bücher sind entliehen und stehen am Montag wieder im Regal.
Was mich aber mehr stört: Die Unordnung. Es könnte nämlich sein, dass einige meiner Bücher zwar hier sind, aber an der falschen stelle stehen. Bei meiner Suche fielen mir nämlich etliche Werke auf, die einfach falsch zurückgestellt wurden. Sollten meine Bücher dieses Schicksal teilen, werde ich sie bis zum Abgabetermin wohl nicht mehr zu Gesicht bekommen.
Warum ich mich so ärgere? Ich habe gerade den ganzen Vormittag in der Bibliothek unserer philosophischen Freunde verbracht. Ich konnte nur eines (!) von acht Büchern, die ich suchte, finden. Nun, da die meisten Bücher hier übers Wochenende ausleihbar sind, unterstelle ich zunächst mal den günstigsten Fall. Sprich, die Bücher sind entliehen und stehen am Montag wieder im Regal.
Was mich aber mehr stört: Die Unordnung. Es könnte nämlich sein, dass einige meiner Bücher zwar hier sind, aber an der falschen stelle stehen. Bei meiner Suche fielen mir nämlich etliche Werke auf, die einfach falsch zurückgestellt wurden. Sollten meine Bücher dieses Schicksal teilen, werde ich sie bis zum Abgabetermin wohl nicht mehr zu Gesicht bekommen.
Dienstag, 14. September 2010
(Rechts-) Wissenschaftliche Gratwanderung
Ablage:
Plagiat,
Seminararbeit,
Zitat
Nervenkitzel hin oder her, es gibt Situationen, in denen würde ich ganz gerne auf den Thrill verzichten. Beispielsweise beim Studienarbeit schreiben. Leider bleibt einem dieser nicht erspart, wenn man sich auf dem schmalen Pfad des Zitierens bewegt, neben welchem der Abgrund des Plagiats klafft.Aber wie soll man ein Abstürzen vermeiden, wenn man die verschiedenen Ehrenstrafen aus dem "Codex Iuris Bavarici Criminalis" und dem "Strafgesetzbuch für das Königreich Bayern von 1813" zusammenfassen will, es aber genau so eine Zusammenfassung bereits gibt und diese außer vollständig auch noch sehr übersichtlich, knapp und informativ ist?
Momentan läuft es darauf hinaus, dass ich wohl sehr viele, gleich lautende Fußnoten auf den betreffenden Seiten haben werde. Ähnliches sah ich zwar schon in einigen Büchern, aber aus ästhetischen Gründen widerstrebt mir ein solches Vorgehen.Die Fußnoten im Buch geben auch nur unwesentlich mehr her und diese abzuschreiben liefe letztendlich auf das Selbe hinaus...
Bilder aus: Knott, Sebastian, Bei der Ehre gepackt! Ehrenstrafen in Bayern seit 1700, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2006 (zugleich Dissertation Universität Regensburg 2004).
Mittwoch, 8. September 2010
Eine Unterart des Jurastudenten
Ablage:
Bibliothek,
Kommilitonen,
Seminararbeit
Im Zuge der Reihe "Mikrokosmos Jurafakultät", möchte ich heute eine besondere Art des Jurastudenten vorstellen: Die Drecksau.
Kommt man mit Studenten anderer Fächer auf das Thema Hausarbeit zu sprechen, heißt es relativ bald "Boah, ich hab' gehört das muss bei euch voll schlimm sein, mit Bücher verstecken und so."
In der Tat blieb ich bislang immer ruhig und antwortete in der Richtung, das stimme schon, aber so schlimm wäre es nicht, man wisse sich schon zu helfen. Dies entsprach bis zuletzt auch der Wahrheit.
Nunja, bis ich mit meiner Studienarbeit begann. Da ich ein rechtshistorisches Thema behandle, ist das Literaturangebot relativ überschaubar. Zumindest sind die Bücher nicht doppelt, dreifach oder noch öfter, wie beispielsweise im Zivilrecht die Regel, verfügbar.
So begab es sich, dass ich am zweiten Tag meiner Recherche auf ein sehr gutes Buch stieß, es an mich nahm, las und wieder an den richtigen Regalplatz zurückstellte, um es am nächsten Tag erneut zu holen. Seitdem wart es nicht mehr gesehen.
Einer meiner Kommilitonen muss das Buch wohl dringender brauchen als ich, jedenfalls ist es schlicht und ergreifen weg. Auch die netten Bibliothekare konnten mir nicht weiterhelfen.
Ich kann mir nicht erklären, aus welcher Motivation der fragliche Mitstudent handelt. Falsches Konkurrenzverständnis? Angst vor anderen, die es vor ihm verstecken könnten? Glaubt er, seine Note wird besser, wenn meine schlechter ist? Das wäre einmal eine eigene Studienarbeit wert.
Sollte ich jemals einen dabei erwischen, wie er ein Buch versteckt, Zeilen schwärzt, Seiten herausreißt usw. könnte ich mir vorstellen, das "Silentium"-Schild in der Bibliothek kurzzeitig zu ignorieren.
Es trifft sich auch nicht schlecht, dass ich mich gerade in das Thema "Haberfeldtreiben" eingelesen habe, so bayerische Traditionen müssen ja auch gepflegt werden...
Nachdem das Buch nach einwöchiger Wartezeit nicht wieder aufgetaucht ist und sich auch keiner den Verbleib erklären kann, habe ich es mir gekauft.
Kommt man mit Studenten anderer Fächer auf das Thema Hausarbeit zu sprechen, heißt es relativ bald "Boah, ich hab' gehört das muss bei euch voll schlimm sein, mit Bücher verstecken und so."
In der Tat blieb ich bislang immer ruhig und antwortete in der Richtung, das stimme schon, aber so schlimm wäre es nicht, man wisse sich schon zu helfen. Dies entsprach bis zuletzt auch der Wahrheit.
Nunja, bis ich mit meiner Studienarbeit begann. Da ich ein rechtshistorisches Thema behandle, ist das Literaturangebot relativ überschaubar. Zumindest sind die Bücher nicht doppelt, dreifach oder noch öfter, wie beispielsweise im Zivilrecht die Regel, verfügbar.
So begab es sich, dass ich am zweiten Tag meiner Recherche auf ein sehr gutes Buch stieß, es an mich nahm, las und wieder an den richtigen Regalplatz zurückstellte, um es am nächsten Tag erneut zu holen. Seitdem wart es nicht mehr gesehen.
Einer meiner Kommilitonen muss das Buch wohl dringender brauchen als ich, jedenfalls ist es schlicht und ergreifen weg. Auch die netten Bibliothekare konnten mir nicht weiterhelfen.
Ich kann mir nicht erklären, aus welcher Motivation der fragliche Mitstudent handelt. Falsches Konkurrenzverständnis? Angst vor anderen, die es vor ihm verstecken könnten? Glaubt er, seine Note wird besser, wenn meine schlechter ist? Das wäre einmal eine eigene Studienarbeit wert.
Sollte ich jemals einen dabei erwischen, wie er ein Buch versteckt, Zeilen schwärzt, Seiten herausreißt usw. könnte ich mir vorstellen, das "Silentium"-Schild in der Bibliothek kurzzeitig zu ignorieren.
Es trifft sich auch nicht schlecht, dass ich mich gerade in das Thema "Haberfeldtreiben" eingelesen habe, so bayerische Traditionen müssen ja auch gepflegt werden...
Nachdem das Buch nach einwöchiger Wartezeit nicht wieder aufgetaucht ist und sich auch keiner den Verbleib erklären kann, habe ich es mir gekauft.
Mittwoch, 1. September 2010
Fulltimejob
Ablage:
Seminararbeit
So, Woche #1 der Studienarbeit liegt hinter mir. Leider ist schlecht einzuschätzen, ob ich nach 25% der Zeit, auch schon 25% der Arbeit geschafft habe.
geschrieben habe ich noch nichts, aber dafür gefühlte 472 Bücher zum Thema Ehre, Strafe, J.P.A. Feuerbach, bayerische Geschichte, deutsche Geschichte, Rechtsphilosophie, Semiotik und vielem mehr in den Händen gehabt.
Highlight war eines von Anfang des 19. Jahrhunderts, das keinen Einband hatte und von einem Gummiband zusammengehalten wurde. Nachdem ich das Inhaltsverzeichnis einigermaßen entziffert hatte, beschloss ich, es nicht zu brauchen.
An dieser Stelle möchte ich nicht vergessen, jenen Kommilitonen, die Bücher verstecken (ich weiß mindestens drei positiv!), aufs härteste zu verfluchen! Es soll sie der Blitz beimSch**** Schreiben treffen!
Ansonsten bin ich mit der Arbeit so beschäftigt, dass ich die letzte Woche nicht 'mal dazu kam, zu bloggen.
Dabei liefert der gute Thilo doch gerade so viel Stoff...
Naja, vielleicht kann ich mir das ja aufheben...
geschrieben habe ich noch nichts, aber dafür gefühlte 472 Bücher zum Thema Ehre, Strafe, J.P.A. Feuerbach, bayerische Geschichte, deutsche Geschichte, Rechtsphilosophie, Semiotik und vielem mehr in den Händen gehabt.
Highlight war eines von Anfang des 19. Jahrhunderts, das keinen Einband hatte und von einem Gummiband zusammengehalten wurde. Nachdem ich das Inhaltsverzeichnis einigermaßen entziffert hatte, beschloss ich, es nicht zu brauchen.
An dieser Stelle möchte ich nicht vergessen, jenen Kommilitonen, die Bücher verstecken (ich weiß mindestens drei positiv!), aufs härteste zu verfluchen! Es soll sie der Blitz beim
Ansonsten bin ich mit der Arbeit so beschäftigt, dass ich die letzte Woche nicht 'mal dazu kam, zu bloggen.
Dabei liefert der gute Thilo doch gerade so viel Stoff...
Naja, vielleicht kann ich mir das ja aufheben...
Mittwoch, 25. August 2010
Liebe auf den...
Ablage:
Liebe ist für alle da,
Seminararbeit
Seit heute schreibe ich Studienarbeit. Die erste Leistung, die in meine Examensnote einfließen wird.
Das Seminar nennt sich schlicht "Ehre". Teilnehmen werden auch einige Kollegen aus der germanistischen Ecke. Bin gespannt auf die Ergebnisse.
Was mein Thema betrifft: bisher ein wahres Wechselbad der Gefühle.
Es lautet:
Auf den ersten Blick: "Naja, hm, ok, hört sich interessant an."
Auf den Zweiten: "Boah, kein Plan!"
Auf den Dritten (nach Feststellung, dass es da durchaus interessante Literatur gibt): "Joa, das läuft!"
Auf den Vierten (durch die Erkenntnis, dass ebendiese Literatur wahnsinnig schwer zu beschaffen ist): "Naja, nächstes Semester gibt's wieder eine Arbeit..."
Auf den Fünften (Es sind bereits mehrere Stunden vergangen und der Bearbeiter hat sich, mit Unterstützung mehrere Kaffeepausen, geistig und literarisch geordnet): "Ok, machbar, gefällt mir, bin dabei, auf geht's!"
Ich hoffe die Stimmung bleibt so.
Das Seminar nennt sich schlicht "Ehre". Teilnehmen werden auch einige Kollegen aus der germanistischen Ecke. Bin gespannt auf die Ergebnisse.
Was mein Thema betrifft: bisher ein wahres Wechselbad der Gefühle.
Es lautet:
"Neue Ehrenstrafen in Bayern: Feuerbach, das Bayerische StGB von 1813 und ihr Umfeld"
Auf den ersten Blick: "Naja, hm, ok, hört sich interessant an."
Auf den Zweiten: "Boah, kein Plan!"
Auf den Dritten (nach Feststellung, dass es da durchaus interessante Literatur gibt): "Joa, das läuft!"
Auf den Vierten (durch die Erkenntnis, dass ebendiese Literatur wahnsinnig schwer zu beschaffen ist): "Naja, nächstes Semester gibt's wieder eine Arbeit..."
Auf den Fünften (Es sind bereits mehrere Stunden vergangen und der Bearbeiter hat sich, mit Unterstützung mehrere Kaffeepausen, geistig und literarisch geordnet): "Ok, machbar, gefällt mir, bin dabei, auf geht's!"
Ich hoffe die Stimmung bleibt so.
Freitag, 16. April 2010
Erst mal abhängen!
Ablage:
Bibliothek,
Seminararbeit,
Unileben
Die Seminararbeit ist inhaltlich fertig. Nur noch Korrekturlesen und am Montag wird abgegeben.
Insgesamt hat's fast zwei Monate gedauert. Wobei die effektive Arbeitszeit wohl höchstens 4 Wochen betrug. Man braucht ja auch seine Freizeit!
Jetzt kenne ich mich außer in Recht I auch im Rechtsgeschichtteil der Recht II-Bib, in Philosophie I und II, in der Zentralbib und im hintersten (wirklich allerletzten!) Winkel der Lehrbuchsammlung aus.
Außerdem hab ich viel über das römische Recht und den Römer an sich (Er war ein Arschloch!) gelernt.
Allerdings hätte ich nicht erwartet, dass ich fast nichts für "Romantik im Recht" finden würde. Schade.
Bevor ich mich ins neue Semester stürze, widme ich mich in der kommenden Woche erst mal den wichtigen Themen des Lebens:
Insgesamt hat's fast zwei Monate gedauert. Wobei die effektive Arbeitszeit wohl höchstens 4 Wochen betrug. Man braucht ja auch seine Freizeit!
Jetzt kenne ich mich außer in Recht I auch im Rechtsgeschichtteil der Recht II-Bib, in Philosophie I und II, in der Zentralbib und im hintersten (wirklich allerletzten!) Winkel der Lehrbuchsammlung aus.
Außerdem hab ich viel über das römische Recht und den Römer an sich (Er war ein Arschloch!) gelernt.
Allerdings hätte ich nicht erwartet, dass ich fast nichts für "Romantik im Recht" finden würde. Schade.
Bevor ich mich ins neue Semester stürze, widme ich mich in der kommenden Woche erst mal den wichtigen Themen des Lebens:
- Party
- Kaffee trinken
- Fußball
- Wieso ist die Hanna von den Topmodels auf einmal 18!? Die war doch vor ner Woche noch 16?
- mal wieder was kochen!
- und natürlich bisschen mehr bloggen
Dienstag, 13. April 2010
Verfluchen für Anfänger
Ablage:
Bibliothek,
Fluch,
Seminararbeit
Tod und Verderben all jenen, die Bücher in der Bibliothek nicht an den richtigen Platz zurückstellen!
Sonntag, 11. April 2010
Seminararbeit - Polyglott sollte man sein
Ablage:
Google,
Seminararbeit,
Übersetzung
Im Nachhinein erweist es sich als Fehler, sich in der 7. Klasse für den neusprachlichen Zweig entschieden zu haben. In Rechtsgeschichte wäre es nicht schlecht, den ein oder anderen Brocken Latein zu können. Aber diesbezüglich kommt man ganz gut zurecht.
Interessant wird's bei Griechisch. Bei dieser Sprache streben meine Kenntnisse gegen Null.
Was macht also der findige Seminararbeitsschreiber?
Richtig: Googlen!
Also: Nachdem ich keine griechische Tastatur hab, erst mal das fragliche Wort im Word durch Sonderzeichen zusammengesetzt. Dann in den Übersetzer eingefügt. Durch einen Klick auf "Übersetzen" bekam ich folgendes Ergebnis:
Toll.
Interessant wird's bei Griechisch. Bei dieser Sprache streben meine Kenntnisse gegen Null.
Was macht also der findige Seminararbeitsschreiber?
Richtig: Googlen!
Also: Nachdem ich keine griechische Tastatur hab, erst mal das fragliche Wort im Word durch Sonderzeichen zusammengesetzt. Dann in den Übersetzer eingefügt. Durch einen Klick auf "Übersetzen" bekam ich folgendes Ergebnis:
Toll.
Sonntag, 4. April 2010
Seminararbeit - langsam nervts...
Ablage:
Seminararbeit,
the.beobachters.life
Jeder hat so seine eigene Art, mit der Seminararbeit umzugehen. Während einige schon 5 Wochen vor Abgabeschluss Panik schieben, sehen es andere eher locker.
Ich gehöre zu letzterer Kategorie.
Der Abgabetermin ist nur noch zwei Wochen entfernt und obwohl noch nicht mal die Hälfte geschrieben ist (ich bin auf Seite 9 von 20-25) fühle ich keinen wirklichen Druck. Es ist eher so, dass die Arbeit ja schon fertig ist - nur eben noch in meinem Kopf. Und weil ich es nicht schaffe, die Gedanken zu Papier zu bringen, nervt mich das ganze langsam und ich hangle mich nur noch von Kaffeepause zu Kaffeepause.
Ich glaub ich stecke mir jetzt ein sportliches Ziel: Diese Woche auf Seite 20 gelangen. Mal schaun, ob ich das schaff.
Achja: Frohe Ostern!
Ich gehöre zu letzterer Kategorie.
Der Abgabetermin ist nur noch zwei Wochen entfernt und obwohl noch nicht mal die Hälfte geschrieben ist (ich bin auf Seite 9 von 20-25) fühle ich keinen wirklichen Druck. Es ist eher so, dass die Arbeit ja schon fertig ist - nur eben noch in meinem Kopf. Und weil ich es nicht schaffe, die Gedanken zu Papier zu bringen, nervt mich das ganze langsam und ich hangle mich nur noch von Kaffeepause zu Kaffeepause.
Ich glaub ich stecke mir jetzt ein sportliches Ziel: Diese Woche auf Seite 20 gelangen. Mal schaun, ob ich das schaff.
Achja: Frohe Ostern!
Donnerstag, 25. März 2010
Schlimmer gehts immer...
Ablage:
Bibliothek,
Seminararbeit
Ich war heute kurz davor, mich über meine Seminararbeit zu ärgern. Allerdings nur fast. Denn dann wurde mir gezeigt, dass es schlimmer sein könnte. Zum Beispiel, wenn ich mich anstatt für Rechtsgeschichte, für Kapital- und Gesellschaftsrecht Steuerrecht entschieden hätte.
Zur Erklärung bitte erst diesem Link folgen. Dann ein bisschen nach unten scrollen bis zur Grafik und in dieser auf die Blase mit "Mutter-Tochter-Richtlinie" klicken.
Ich musste laut lachen (in der Bib) und freu mich wieder über mein Thema.
Zur Erklärung bitte erst diesem Link folgen. Dann ein bisschen nach unten scrollen bis zur Grafik und in dieser auf die Blase mit "Mutter-Tochter-Richtlinie" klicken.
Ich musste laut lachen (in der Bib) und freu mich wieder über mein Thema.
Dienstag, 16. März 2010
Auf der dunklen Seite der Bib
Ablage:
Bibliothek,
Festschrift,
Seminararbeit
Ein spektakulärer Tag in der Bib geht zu Ende.
Das Licht in der Regalreihe, die die meisten meiner Bücher beherbergt, war kaputt.
Deswegen hab' ich mich auf die Regalreihen konzentriert, in denen meine Studiengebühren für Leuchtmittel gereicht haben. Ich steh' jetzt voll auf Festschriften:
Das Licht in der Regalreihe, die die meisten meiner Bücher beherbergt, war kaputt.
Deswegen hab' ich mich auf die Regalreihen konzentriert, in denen meine Studiengebühren für Leuchtmittel gereicht haben. Ich steh' jetzt voll auf Festschriften:
Samstag, 13. März 2010
Seminararbeit - Woche 3
Ablage:
Römer,
Seminararbeit,
wlan
Ich stecke mitten drin im Recherchesumpf. In den letzten Wochen hab’ ich gefühlte 7000 Bücher in den Händen gehabt. Und mit jedem Buch merke ich, wie der Grat zwischen Zitat und Plagiat immer schmaler wird. Mittlerweile scheint sich alles zu wiederholen. Frei nach Karl Valentin: Es wurde schon alles geschrieben, nur nicht von jedem.
Außerdem hat das Jurastudium dazu geführt, dass ich keinen normalen Text mehr schreiben kann. Resultat ist, dass ich bei der Untersuchung, welche Alternativen der gute Visellius Varro mit seiner Otacilia hatte, immer wieder in den heißgeliebten Gutachtenstil verfallen bin. Dabei war doch genau das das Highlight bei der Seminararbeit: Man kann „normal“ schreiben!
Aber wenigstens funktioniert jetzt seit Dienstag das wlan in der Bib auf meinem Laptop. Wenn jetzt noch das Essen in der Mensa schmecken würde, müsste ich die Uni nicht mehr verlassen.
Erkenntnis dieser Woche: Der Römer an sich war ein Arschloch! Er erwartete für alles eine Gegenleistung. Selbstlosigkeit kannte der klassische Römer nicht, mithin war ihm die Schenkung "suspekt"*. Deswegen gab es, zumindest bei den Klassikern, kein einklagbares Schenkungsversprechen, das mit den §§ 518 ff. BGB vergleichbar gewesen wäre. Gleichwohl war er aber durch den Grundsatz der Treue (fides), die „eigentliche Römertugend“**, an sein Versprechen gebunden und riskierte bei Wortbruch Ehrverlust.
Hamma wieder was gelernt…
*Wacke, Circumscribere, gerechter Preis und die Arten der List, SZrom.abt. 94 (1977), S. 197.
**Gelzer, Römische Politik bei Fabius Pictor, Hermes 68 (1933), S. 146.
Außerdem hat das Jurastudium dazu geführt, dass ich keinen normalen Text mehr schreiben kann. Resultat ist, dass ich bei der Untersuchung, welche Alternativen der gute Visellius Varro mit seiner Otacilia hatte, immer wieder in den heißgeliebten Gutachtenstil verfallen bin. Dabei war doch genau das das Highlight bei der Seminararbeit: Man kann „normal“ schreiben!
Aber wenigstens funktioniert jetzt seit Dienstag das wlan in der Bib auf meinem Laptop. Wenn jetzt noch das Essen in der Mensa schmecken würde, müsste ich die Uni nicht mehr verlassen.
Erkenntnis dieser Woche: Der Römer an sich war ein Arschloch! Er erwartete für alles eine Gegenleistung. Selbstlosigkeit kannte der klassische Römer nicht, mithin war ihm die Schenkung "suspekt"*. Deswegen gab es, zumindest bei den Klassikern, kein einklagbares Schenkungsversprechen, das mit den §§ 518 ff. BGB vergleichbar gewesen wäre. Gleichwohl war er aber durch den Grundsatz der Treue (fides), die „eigentliche Römertugend“**, an sein Versprechen gebunden und riskierte bei Wortbruch Ehrverlust.
Hamma wieder was gelernt…
*Wacke, Circumscribere, gerechter Preis und die Arten der List, SZrom.abt. 94 (1977), S. 197.
**Gelzer, Römische Politik bei Fabius Pictor, Hermes 68 (1933), S. 146.
Dienstag, 2. März 2010
Seminarareit - Tag 6 1/2: In der Kürze liegt die Würze...
Ablage:
Abkürzungen,
Seminararbeit
Ich steh ja auch voll auf Abkürzungen. Die machen einem das Leben so viel leichter und die Seminar-/Haus-/Studienarbeit so viel kürzer. Neben der Bundeswehr (EinsFüKdoBw) gilt auch Jura (EuRHiÜbkVtrNLD) als Schlaraffenland für Abkürzungsfetischisten.
Blöd wird’s nur, wenn auf einmal eine Abkürzung Doppeldeutig wird:
Jeder denkt bei „SZ“ an die Süddeutsche Zeitung. Jetzt konnte ich mir allerdings nicht vorstellen, dass Gerhard Wacke 1977 einen Artikel über Arglist im Römischen Recht in der Süddeutschen veröffentlichte. Und auch im normalen Uni-Betrieb war mir die Abkürzung „SZ“ noch nicht untergekommen. Der „Regensburger Katalog“ spuckte ebenfalls keine Suchergebnisse für SZ aus.
Nach ein bisschen googlen fand ich wenigstens heraus, dass es auch „SZ (rom. Abt.)“ gibt. Und damit fand ich dann heraus, dass es eine „Savigny-Stiftung“ gibt. Die gibt eine Zeitschrift heraus. Die „Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte“, kurz „SZ“. Die wiederum kennt sogar der Regensburger Katalog. Yeah. Halbe Stunde „beim Deife“, aber ich bin einen (klitzekleinen) Schritt weiter.
Blöd wird’s nur, wenn auf einmal eine Abkürzung Doppeldeutig wird:
Jeder denkt bei „SZ“ an die Süddeutsche Zeitung. Jetzt konnte ich mir allerdings nicht vorstellen, dass Gerhard Wacke 1977 einen Artikel über Arglist im Römischen Recht in der Süddeutschen veröffentlichte. Und auch im normalen Uni-Betrieb war mir die Abkürzung „SZ“ noch nicht untergekommen. Der „Regensburger Katalog“ spuckte ebenfalls keine Suchergebnisse für SZ aus.
Nach ein bisschen googlen fand ich wenigstens heraus, dass es auch „SZ (rom. Abt.)“ gibt. Und damit fand ich dann heraus, dass es eine „Savigny-Stiftung“ gibt. Die gibt eine Zeitschrift heraus. Die „Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte“, kurz „SZ“. Die wiederum kennt sogar der Regensburger Katalog. Yeah. Halbe Stunde „beim Deife“, aber ich bin einen (klitzekleinen) Schritt weiter.
Samstag, 27. Februar 2010
Seminararbeit - Tage 2 bis 4
Ablage:
Ersti,
Fresse,
Seminararbeit
Ich habe kopiert. Viel kopiert. Und viel Kaffee getrunken. Und ein wenig zu viel rumgesantlt. War ja auch fast frühlingshaftes Wetter in Regensburg.
Aufgaben für die nächste Woche:
Aufgaben für die nächste Woche:
- noch mehr kopieren
- dem nächsten Ersti, der meint, er müsse für seine schwule Anfängerhausarbeit 147 BGB-Kommentare horten (u.a. MEINEN!) eins auf die Fresse geben. Wahlweise fragen, ob ich den schnell haben kann. Überleg ich mir noch.
Montag, 22. Februar 2010
Seminararbeit – Tag 1
Ablage:
Seminararbeit
Nachdem ich in der letzten Woche die „Semesterferien“* genossen habe, hieß es heute wieder "auf in den Kampf": die Seminararbeit steht an.
Mein Seminar: „Berühmte Prozesse der römischen Antike“.
Mein Thema: „Otacilia vs. Visellius Varro: Abwehr der Arglist einer Geliebten“.
Meine Erwartung: viel Stoff für die Rubrik "Romantik im Recht".
Erst war ich happy, dass Google das empfohlene Fallbuch** als eBook hat. Vielleicht spar ich mir ja bisschen Kopierarbeit. Die Freude währte nur kurz: die letzte Seite „ist nicht Teil dieser Buchvorschau“. Abergeldgierig zuvorkommend, wie Google nunmal ist, werden diverse Links zu Amazon, Weltbild, usw. angeboten.
Freundlicherweise hat uns unsere Professorin das Buch in ihrem Sekretariat bereitgestellt und wir können es zum kopieren ausleihen. Sonst müsste jeder Seminarteilnehmer es aus "Philosophie II" (ich weiß nicht mal wo das ist...) holen. Also bei der netten Sekretärin kurz angeklopft, den für mich wichtigen Fall kopiert und gleich wieder zurück gebracht, es will ja vielleicht noch jemand haben. Somit ist der erste Schritt (wenn auch nur ein kleiner) geschafft: Ich weiß ungefähr, um was es bei meinem Thema geht.
Phase zwei: weitere Literatur. Die findet man für gewöhnlich in den Fußnoten. Die heißen so, weil sie am Fuß der Seite zu finden sind. Dieses Buch arbeitet allerdings mit Endnoten. Sie stehen also am Ende des Werkes. Hätte ich vielleicht wissen können, wenn ich mir das Buch beim kopieren angesehen hätte. Also nochmal rauf ins Sekretariat. Wieder runter, weil um 13.00 Uhr Mittagspause war. Um 14.00 Uhr nochmal rauf und die Endnoten kopiert.
Bisherige Erkenntnisse:
*ob ich dieses Wort jemals ohne Anführungszeichen schreiben kann?
**Liebs, Detlef, Vor den Richtern Roms: Berühmte Prozesse der Antike, Verlag C.H. Beck, 1. Auflage, München 2007
Mein Seminar: „Berühmte Prozesse der römischen Antike“.
Mein Thema: „Otacilia vs. Visellius Varro: Abwehr der Arglist einer Geliebten“.
Meine Erwartung: viel Stoff für die Rubrik "Romantik im Recht".
Erst war ich happy, dass Google das empfohlene Fallbuch** als eBook hat. Vielleicht spar ich mir ja bisschen Kopierarbeit. Die Freude währte nur kurz: die letzte Seite „ist nicht Teil dieser Buchvorschau“. Aber
Freundlicherweise hat uns unsere Professorin das Buch in ihrem Sekretariat bereitgestellt und wir können es zum kopieren ausleihen. Sonst müsste jeder Seminarteilnehmer es aus "Philosophie II" (ich weiß nicht mal wo das ist...) holen. Also bei der netten Sekretärin kurz angeklopft, den für mich wichtigen Fall kopiert und gleich wieder zurück gebracht, es will ja vielleicht noch jemand haben. Somit ist der erste Schritt (wenn auch nur ein kleiner) geschafft: Ich weiß ungefähr, um was es bei meinem Thema geht.
Phase zwei: weitere Literatur. Die findet man für gewöhnlich in den Fußnoten. Die heißen so, weil sie am Fuß der Seite zu finden sind. Dieses Buch arbeitet allerdings mit Endnoten. Sie stehen also am Ende des Werkes. Hätte ich vielleicht wissen können, wenn ich mir das Buch beim kopieren angesehen hätte. Also nochmal rauf ins Sekretariat. Wieder runter, weil um 13.00 Uhr Mittagspause war. Um 14.00 Uhr nochmal rauf und die Endnoten kopiert.
Bisherige Erkenntnisse:
- Der Römer an sich war auch kein Kind von Traurigkeit (als hätte ich’s nicht vorher gewusst…)
- Innerhalb von 2000 Jahren gab's sehr sehr viele Leute, die sehr sehr viel zum Thema "Arglist" geschrieben haben
- Dem ersten Eindruck zu Folge, wird "Romantik im Recht" nicht zu kurz kommen
*ob ich dieses Wort jemals ohne Anführungszeichen schreiben kann?
**Liebs, Detlef, Vor den Richtern Roms: Berühmte Prozesse der Antike, Verlag C.H. Beck, 1. Auflage, München 2007
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