Nervenkitzel hin oder her, es gibt Situationen, in denen würde ich ganz gerne auf den Thrill verzichten. Beispielsweise beim Studienarbeit schreiben. Leider bleibt einem dieser nicht erspart, wenn man sich auf dem schmalen Pfad des Zitierens bewegt, neben welchem der Abgrund des Plagiats klafft.Aber wie soll man ein Abstürzen vermeiden, wenn man die verschiedenen Ehrenstrafen aus dem "Codex Iuris Bavarici Criminalis" und dem "Strafgesetzbuch für das Königreich Bayern von 1813" zusammenfassen will, es aber genau so eine Zusammenfassung bereits gibt und diese außer vollständig auch noch sehr übersichtlich, knapp und informativ ist?
Momentan läuft es darauf hinaus, dass ich wohl sehr viele, gleich lautende Fußnoten auf den betreffenden Seiten haben werde. Ähnliches sah ich zwar schon in einigen Büchern, aber aus ästhetischen Gründen widerstrebt mir ein solches Vorgehen.Die Fußnoten im Buch geben auch nur unwesentlich mehr her und diese abzuschreiben liefe letztendlich auf das Selbe hinaus...
Bilder aus: Knott, Sebastian, Bei der Ehre gepackt! Ehrenstrafen in Bayern seit 1700, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2006 (zugleich Dissertation Universität Regensburg 2004).
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