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Sonntag, 14. März 2010

Verloren im Weltweitnetz X - Letztes Wochenende...

Habe dieses Wochende in der Suite15 verbracht. Mal eine Abwechslung zur Revan. Es war sehr schön.
Freitag: Moonbootica.
Samstag: Doppel D und Creme Fresh. Letztere waren überragen!





Sonntag, 21. Februar 2010

Ich liebe den DJ - nicht...

Nachdem ich mich mittlerweile durchaus zur Stammkundschaft der „Discothek Revolution“ in Geiersthal zähle, muss ich an dieser Stelle mal eine Lanze für dieses Etablissement brechen.
In den letzten Monaten hat sich die Musikauswahl meiner Meinung nach sehr gut entwickelt. Zumal mittlerweile offensichtlich auf die „Rausschmeißer“ zwischen 23.45 und 00.15 verzichtet wird, in welcher immer ziemlich übles Material raus gekramt wurde. Auch hat der DJ ab und an ein luzides Intervall, welches der feiernden Hotelfachfrauen- und Fließenlegergesellencrowd durchaus wohlklingenden Elektrosound beschert. Lob dafür.
Trotzdem noch ein kleiner Kritikpunkt: Die üblen „Remixe“. Ich bin jedes Mal hellauf begeistert, wenn ich die ersten Töne von „I came for You“ von den Disco Boys höre. Unerfreulicherweise schalmeit einem sehr bald die nur bedingt engelsgleiche Stimme von „Fatman Scoop“ entgegen. Ich würde jetzt nicht so weit gehen, Fatman oder dem DJ den Tod zu wünschen. Aber der ein oder andere Peitschenhieb, wahlweise ein Engagement als Alleinunterhalte auf Kaffeefahrten, nicht unter 8 Monaten, wären wohl angemessen.

Samstag, 9. Januar 2010

Du kommst hier ned rein!

Ein Münchener Rechtsanwalt hat einen Diskothekenbetreiber verklagt, weil ihm vom Türsteher der Eintritt verwehrt wurde. Das Problematische an der Sache ist die Begründung: der Türsteher müsse, nach eigener Aussage, darauf achten, dass nicht zu viele Männer rein kommen. Offensichtlich ein Fall fürs AGG.
Zufälligerweise ist mehr erst gestern in meiner „Lieblingsdisko“ eine Stellenausschreibung aufgefallen, die im Eingangsbereich hängt. Gesucht werden dort unter anderem eine „Köchin“, eine „Bardame“ und eine „Bedienung (w)“ [sic!]. Wobei jeder Jurastudent in der zweiten Woche weiß, dass Stellenausschreibungen geschlechtsneutral seien müssen.
Während sich über den letzten Fall kaum streiten lässt, machten wir uns über ersteren doch etwas mehr Gedanken.
Einerseits hat ein Diskothekenbetreiber doch ein Hausrecht und darf daher bestimmen, wen er in seinem Etablissement haben will und wen nicht.
Andererseits enthält § 19 AGG ein zivilrechtliches Benachteiligungsverbot unter welches ein Discobesuch als Massengeschäft i.S.d Absatz eins Nr. 1. wohl fällt.
Wir kamen zu dem Schluss, der Türsteher hätte einfach „Nö.“ sagen sollen und nicht lange begründen. So hätte er seinem Chef wohl den Ärger erspart.
Was der Rechtsanwalt wohl gesagt hätte, wenn ihm der Einlass mit der Begründung „Gesicht“ oder „Schuhe“ verwehrt geblieben wäre? Das AGG beinhaltet nämlich keinen Schutz für Hässliche oder für Menschen mit schlechtem Geschmack.

Samstag, 12. Dezember 2009

Mordgelüste gegen den DJ

Der letzte "Revan"-Besuch hat mich dazu bewogen, folgende Liste zu erstellen.

Songs, die ich in einer Disko nicht hören will, wenn nicht zufällig Bad-Taste-Party ist:
  • Aqua - Barbie-Girl
  • Rednex - Cotton-Eye-Joe
  • Vanilla Ice - Ice Ice Baby
  • Britney Spears - ...Baby One more Time 
  • "walking on sunshine" - egal, wer es singt
  • "I love Rock'n'Roll" - auch wurscht von wem
  • STS - Fürstenfeld
  • Donikkl - So a schena dog
und nicht zu vergessen:
  • alles von AC/DC!
Diese Liste ist noch lange nicht vollständig und wird noch ergänzt.

Samstag, 14. November 2009

Deutlich in Unterzahl

Pro Spiel hat ein Schiri es mit, Auswechselspieler dazugezählt, 28 Spielern zu tun. An einem durchschnittlichen Wochenende mit zwei Spielen ist das Verhältnis Schiri zu Spieler also etwa 1:56. In einem Monat 1:224.
Da ist es klar, dass man sich nicht jedes Gesicht merkt.

Gestern in der "Revan": Ich geh so durch die Menge, als mich plötzlich einer anstrahlt:
"Heeeeee! Unser Lieblingsschiri! Wann pfeifst uns mal wieder?"
Zunächst fand ich schon mal gut, auf so eine nette Art begrüßt zu werden. Nur Dummerweise konnte ich überhaupt nicht einordnen, bei welchem Verein er spielt, geschweige denn, wie er heißt.
Nach bisschen Smalltalk bin ich drauf gekommen, dass er A-Jugendspieler ist. Vor drei Wochen war ich bei seinem Verein. Schätze mal der "Lieblingsschiri" bezog sich auch auf den 8:1-Sieg, den sie da einfuhren...
Jedenfalls musste ich ihn auf die Rückrunde vertrösten. Jetzt steht ja erst einmal die wohlverdiente Winterpause an.

Samstag, 7. November 2009

Jura-Fete ./. Provinztanztempel

Ich hatte dieses Wochenende die Möglichkeit einen interessanten Vergleich zu machen: Am Donnerstag war ich in Regensburg auf der Jura-Fete im "Nachtschicht" (fka. "Nachtkuss", fka. "Volksbad", fka. "Domus"...). Ich fands echt gut. Heißer Brei dieses Posts: Das Publikum war durchwegs sehr ansehnlich, alle waren nett zueinander*, die wenigsten entsprachen den gängigen Juristenklischees, ich fühlte mich wohl.
Freitag fuhr ich dann Heim in den schönen Bayerwald. Nach der Schiriversammlung, besuchte ich das "Revolution", in der Gegend besser bekannt als "d'Revan". Der Unterschied zu Regensburg fiel mir noch nie so stark auf, wie dieses Mal.
Da ich kein Freund von Vorurteilen bin und ich nicht wissenschaftlich belegen kann, dass der durchschnittliche BMI tatsächlich ca. vier Punkte über dem auf der Jura-Fete lag, gibt es hier nur nüchterne Fakten: