Montag, 20. Juni 2011

Traumatisches Repetitorium

Eine Kommilitonin hatte heute im Rep ihren ca. 5-jährigen Sohn dabei (ich vermute einfach mal es war ihr Sohn, könnte auch kleiner Bruder/Neffe/sonstwas sein; warum er dabei war weiß ich auch nicht, vielleicht hat der Kindergarten zu, ist ja auch egal).
Passenderweise behandelten wir Strafrecht. Es ging mehrfach um Geschlechtsverkehr, HIV und schließlich auch um die Sittenwidrigkeit von SM (eine Einwilligung in eine Körperverletzung wäre gem. § 228 StGB unbeachtlich, wenn sie gegen die guten Sitten verstößt, was bei Sadomasopraktiken dann der Fall ist, wenn diese potentiell lebensgefährlich sind; wir haben außerdem gelernt, dass in der SM-Szene "Strangulieren" als "Atemkontrolle" bezeichnet wird). Also schon vor der Pause wurde genügend Stoff geliefert, der zu Hause einige Fragen des kleinen aufwerfen könnte.

Nach der Pause ging es übrigens mit dem "Kannibalen von Rotenburg" weiter. Ich weiß nicht, ob die Kollegin den Kleinen nochmal mitbringt.

Er war übrigens ausgesprochen ruhig. Man merkte gar nicht, dass er da war. Braves Kind.

Samstag, 11. Juni 2011

Campusfest 2011

Am letzten Donnerstag fand das Regensburger Campusfest statt. Hauptargument für mich, dieses zu besuchen, waren die diesjährigen Headliner "Grossstadtgeflüster". Entsprechend machte ich mich erst am späten Nachmittag zum Fest auf. Trotzdem bekam ich noch die Bands "Zico" und "Bildebuch" mit, die die Menge schon ganz schön in Stimmung brachten.

Sonntag, 5. Juni 2011

Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit

Auch wenn man ein Spiel im Gespann leitet, kann es Situationen geben, die keiner der drei Schiedsrichter zweifelsfrei beurteilen konnte. Umso wichtiger ist es dann, wie man die darauf folgende Entscheidung verkauft.

Eine solche Situation hatten wir gestern in einem Relegationsspiel. Keiner von uns konnte zweifelsfrei entscheiden, ob es sich um ein Foul handelte oder nicht. Vom Ablauf her, sprach zwar einiges dafür, allerdings "suchte" der Stürmer regelrecht nach dem Bein des Verteidigers, sodass uns erhebliche Zweifel blieben, also ließen wir weiterspielen. Nach dem Spiel stellte sich dies als einzige diskussionswürdige Entscheidung heraus. Sämtliche Schiedsrichterkollegen, die mitunter in unmittelbarer Nähe des Geschehens an der Seitenlinie saßen, mussten eingestehen, dass es sehr schwer zu beurteilen war. Insgesamt hätten wir die Entscheidung aber sehr gut vertreten, da der Schiri eigentlich gut stand und durch seine Körpersprache keinen Zweifel an der Richtigkeit zuließ.

Alles in allem war es ein interessantes und faires Spiel vor ca. 500 Zuschauern. Im Vergleich zu den letzten Jahren, bekommen solche Entscheidungsspiele einen immer professionelleren Touch. Es war hervorragend organisiert, der neutrale Platzverein war gut vorbereitet, die Mannschaften verhielten sich vorbildlich. So macht pfeifen (oder in meinem Fall: "Fahne winken") Spaß!
Bilder vom Spiel (und auch von mir ;) ) gibt's übrigens hier in der FuPa-Bildergalerie.

 Quelle: www.fupa.net