Zweifellos ist so eine Forderung durchaus vertretbar. Warum sollte die Gemeinschaft (hier: Steuerzahler) für Kosten aufkommen, die durch das Vergnügen (Fußball kucken) einiger weniger (Fußballfans) entstehen?
Nun weiß ja der interessierte Fußballfan, dass weder die Vereine, noch die DFL und erst recht nicht der DFB gerne Geld verschenken. Also stellt sich die Frage, wer am Schluss zahlt. Und die Antwort findet sich ebensoleicht:
Die Fans und Zuschauer.
Und hier ist es dann wieder so, wie oben: Die Gemeinschaft (jetzt: alle Fans) zahlt die Polizeieinsätze, die durch das "Vergnügen" (Straßenschlacht olé!) einger weniger (gewalttätige Fans) entstehen.
Sollte eine solche Beteiligung also tatsächlich kommen, bleibt wohl nur zu hoffen, dass die Vereine versuchen, die Kosten zu drücken, indem sie ihre Fans diszipilnieren (siehe beispielsweise England, die ihr Hooliganproblem einigermaßen unter Kontrolle gebracht haben*) und diese nicht stur an die Fans weiterreichen.
*wobei ich nicht sagen will, das dortige System wäre das allein seligmachende, besonders in Bezug auf Datenschutz, Videoüberwachung usw.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen