Es ist schon irgendwie komisch. Vor einem Jahr saß ich als Viertsemester in Strafrecht-BT-I und war ganz "eingeschüchtert" von den höheren Semestern mit ihren Schönfeldern.
Aus verschiedenen Gründen sitze ich dieses Jahr wieder in dieser Vorlesung. Aber irgendwie benehmen sich die Viertsemester jetzt anders, als ich damals. Die sind gar nicht schüchtern. Einerseits mag das nicht schlecht sein. Andererseits werfen einige aus lauter Übermut vogelwild mit irgendwelchen Meinungsstreits und Theorien umeinander.
Bestes Beispiel: der "Taxifahrerin-Würge-Fall"
Sachverhalt (vereinfacht und aufs hier wesentliche reduziert):
Der Fahrgast in einem Taxi entschließt sich, die Fahrerin mit einem Seil so lange zu würgen, bis sie bewusstlos ist, um sich dann die Einnahmen des Tages an sich zu nehmen. Er will sie auf keinen Fall töten. Die Frau überlebt.
Die (banale) Frage des Profs: "Handelte der Täter mit Tötungsvorsatz?"
Die Antwort wäre: "Nö, weil: steht im Sachverhalt."
Die tatsächlich gegebene Antwort des gefragten Kollegen: "Also nach der Hemmschwellentheorie..."
Ab dieser Stelle hab ich schon nicht mehr zugehört, weil ich zu sehr beschäftigt war, fragende Blicke auszutauschen.
Das war wieder mal ein Kamerad von der Sorte "Herr Lehrer, Herr Lehrer, ich weiß was und will das jetzt sagen!"
Das muss doch nicht sein. Zum einen verliert er sämtliche Sympathien im Hörsaal, zum anderen kostet das einfach Zeit, weil natürlich der Prof. auf die Antwort eingehen muss. Aber wenigstens schaffte es dieser, die Antwort in gebotener Kürze anzufertigen.
Freitag, 30. April 2010
Sonntag, 25. April 2010
Pädagogen auf der Trainerbank
Ich bin ein Fan von Trainern, die versuchen, während des Spiels auf ihre Schützlinge einzuwirken. Besonders, wenn dabei solche Sätze entstehen, die quer über den ganzen Platz gebrüllt werden:
- "Hoffentlich bist du nicht bei mir mitgefahren, sonst kannst zu Fuß nach Hause gehen!" (zu einem Jugendspieler)
- "Komm du mir ins Training! Ich mach dich rund wie nen Buslenker!"
- "Noch so ein Ding und du bist raus!" (nach den ersten 5 Minuten)
- "Was war das denn? Sollen wir die Prügelstrafe wieder einführen!" (bei einem Herren(!)-Spiel, als der Verteidiger schön quer durch den eigenen 16er passte)
- "Mach den jetzt rein, sonst rasier' ich dich!"
Samstag, 24. April 2010
Verloren im Weltweitnetz XII - Ansage
Ich werde oft gefragt, was ich als Schiedsrichter denn zu einem Spieler sage, wenn ich ihm eine Gelbe Karte gebe. Das konnte ich noch nie wirklich beantworten. Die Möglichkeiten reichen vom schweigen, über "weißte bescheid!" und "Ab jetzt langsam reiten, Cowboy!" bis zu zu "Herr Meier/Müller/Schmidt, das war ihr drittes Foul, sie waren bereits ermahnt. Hiermit sind sie verwarnt!". Hm, wobei die letzte, höflichste Form wohl am seltensten dran kommt.
Was ich aber möglichst bald ausprobieren muss ist folgendes:
"So solle diese Unglückstat auf ewig dir im Kalender stehen, Schurke!"
Was ich aber möglichst bald ausprobieren muss ist folgendes:
"So solle diese Unglückstat auf ewig dir im Kalender stehen, Schurke!"
Freitag, 23. April 2010
Die Welt am durchdrehen...
Ablage:
wissenschaftliche Mitarbeiter
Nachdem ich letztens einiges über die Entstehung von Erdbeben gelernt habe, wurde ich heute mit einer neuen Erkenntnis konfrontiert:
Bestimmte Lebensmittel können schwul machen! Sagt zumindest der bolivianische Präsident Evo Morales. Besonders warnte er vor dem Verzehr von Hänchenfleisch.
Bericht im Tagesspiegel
via Kanzlei Hoenig
Bestimmte Lebensmittel können schwul machen! Sagt zumindest der bolivianische Präsident Evo Morales. Besonders warnte er vor dem Verzehr von Hänchenfleisch.
Bericht im Tagesspiegel
via Kanzlei Hoenig
I ♥ Sommersemester
Ablage:
Sommersemester,
Unileben
Hab' ich schon erwähnt, dass ich voll auf Sonne steh'?
Dem kommt mein Stundenplan in diesem Semester sehr entgegen. Zwar sind die ersten Wochentage ziemlich voll mit Vorlesungen, Seminaren und Repetitorien, dafür geht's ab Donnerstag etwas gemütlicher zu.
Dadurch konnte ich auch ein Freibierchen, dass es anlässlich der offiziellen Mensaeröffnung gab, genießen.
So lass' ich mir das Studentenleben eingehen:
Dem kommt mein Stundenplan in diesem Semester sehr entgegen. Zwar sind die ersten Wochentage ziemlich voll mit Vorlesungen, Seminaren und Repetitorien, dafür geht's ab Donnerstag etwas gemütlicher zu.
Dadurch konnte ich auch ein Freibierchen, dass es anlässlich der offiziellen Mensaeröffnung gab, genießen.
So lass' ich mir das Studentenleben eingehen:
Donnerstag, 22. April 2010
Romantik im Recht V
Ablage:
BGB,
Eselsbrücke,
Hochzeit,
Romantik
Ich bin ein Fan von Eselsbrücken. Seit gestern weiß ich, wie man sich die vier Alternativen bei einer Verfügung merken kann.
Man denkt sich eine Hochzeitsnacht (wobei Braut = ein Recht) und geht chronologisch vor:
Man denkt sich eine Hochzeitsnacht (wobei Braut = ein Recht) und geht chronologisch vor:
- Erst wird die Braut aufgehoben
- dann über die Schwelle übertragen
- schließlich belastet
- und letztlich gibt's eine Inhaltsänderung
Mittwoch, 21. April 2010
Wie die Welt funktioniert...
Ablage:
Iran,
Natur,
wissenschaftliche Mitarbeiter
Nachdem man in der westlichen Welt über ehemals gesicherte Erkenntnisse der Wissenschaft mittlerweile nur noch Witz macht (Stichwort: Rückenmarkschwund), verlor man total aus den Augen, dass man mit solchen Methoden die Welt viel leichter erklären könnte.
IranischeForscher Gelehrte Geistliche haben jetzt die Ursache für Erdbeben entdeckt:
Iranische
“Viele Frauen, die sich nicht angemessen kleiden, verführen junge Männer zur Unkeuschheit und verbreiten Unzucht in der Gesellschaft, was letztendlich zu Erdbeben führt”via Pornoanwalt
Dienstag, 20. April 2010
Geschichtsstunde
Ablage:
Alkohol,
Goethe,
Nacht,
Schiller,
Studentenwohnheim
Aus Diskretionsgründen muss ich auf eine detailierte Beschreibung der letzten Tage verzichten. Weil ich aber trotzdem geil auf Content bin, gibts an dieser Stelle ein wenig Geschichtliches.
Es geht um das Verhältnis zwischen Goethe und Schiller, genauer um eine kleine Episode, als beide miteinander um die Häuser zogen. Ob es sich wirklich so zugetragen hat, weiß ich nicht, aber auf Grund der Parallelwertung in der Moderne, wäre alles andere Spekulation:
Einmal begab es sich, dass Goethe und Schiller zusammen ein kleine Kneipentour veranstalteten. Eigentlich wollten beide schon Heim gehen und hatten sich bereits verabschiedet. Kurz bevor Schiller seine Haustür erreichte, kam Goethe jedoch wieder um die Ecke und rief ihm zu: "He Fritz!"
Schiller drehte sich um: "Was los?"
"He Fritz! WHY NOT?"
In diesem Moment machte Schiller kehrt und beide gingen, ohne ein weiteres Wort zu wechseln, in die Kellerschänke nebenan.
Es geht um das Verhältnis zwischen Goethe und Schiller, genauer um eine kleine Episode, als beide miteinander um die Häuser zogen. Ob es sich wirklich so zugetragen hat, weiß ich nicht, aber auf Grund der Parallelwertung in der Moderne, wäre alles andere Spekulation:
Einmal begab es sich, dass Goethe und Schiller zusammen ein kleine Kneipentour veranstalteten. Eigentlich wollten beide schon Heim gehen und hatten sich bereits verabschiedet. Kurz bevor Schiller seine Haustür erreichte, kam Goethe jedoch wieder um die Ecke und rief ihm zu: "He Fritz!"
Schiller drehte sich um: "Was los?"
"He Fritz! WHY NOT?"
In diesem Moment machte Schiller kehrt und beide gingen, ohne ein weiteres Wort zu wechseln, in die Kellerschänke nebenan.
Freitag, 16. April 2010
Erst mal abhängen!
Ablage:
Bibliothek,
Seminararbeit,
Unileben
Die Seminararbeit ist inhaltlich fertig. Nur noch Korrekturlesen und am Montag wird abgegeben.
Insgesamt hat's fast zwei Monate gedauert. Wobei die effektive Arbeitszeit wohl höchstens 4 Wochen betrug. Man braucht ja auch seine Freizeit!
Jetzt kenne ich mich außer in Recht I auch im Rechtsgeschichtteil der Recht II-Bib, in Philosophie I und II, in der Zentralbib und im hintersten (wirklich allerletzten!) Winkel der Lehrbuchsammlung aus.
Außerdem hab ich viel über das römische Recht und den Römer an sich (Er war ein Arschloch!) gelernt.
Allerdings hätte ich nicht erwartet, dass ich fast nichts für "Romantik im Recht" finden würde. Schade.
Bevor ich mich ins neue Semester stürze, widme ich mich in der kommenden Woche erst mal den wichtigen Themen des Lebens:
Insgesamt hat's fast zwei Monate gedauert. Wobei die effektive Arbeitszeit wohl höchstens 4 Wochen betrug. Man braucht ja auch seine Freizeit!
Jetzt kenne ich mich außer in Recht I auch im Rechtsgeschichtteil der Recht II-Bib, in Philosophie I und II, in der Zentralbib und im hintersten (wirklich allerletzten!) Winkel der Lehrbuchsammlung aus.
Außerdem hab ich viel über das römische Recht und den Römer an sich (Er war ein Arschloch!) gelernt.
Allerdings hätte ich nicht erwartet, dass ich fast nichts für "Romantik im Recht" finden würde. Schade.
Bevor ich mich ins neue Semester stürze, widme ich mich in der kommenden Woche erst mal den wichtigen Themen des Lebens:
- Party
- Kaffee trinken
- Fußball
- Wieso ist die Hanna von den Topmodels auf einmal 18!? Die war doch vor ner Woche noch 16?
- mal wieder was kochen!
- und natürlich bisschen mehr bloggen
Dienstag, 13. April 2010
Verfluchen für Anfänger
Ablage:
Bibliothek,
Fluch,
Seminararbeit
Tod und Verderben all jenen, die Bücher in der Bibliothek nicht an den richtigen Platz zurückstellen!
Sonntag, 11. April 2010
Seminararbeit - Polyglott sollte man sein
Ablage:
Google,
Seminararbeit,
Übersetzung
Im Nachhinein erweist es sich als Fehler, sich in der 7. Klasse für den neusprachlichen Zweig entschieden zu haben. In Rechtsgeschichte wäre es nicht schlecht, den ein oder anderen Brocken Latein zu können. Aber diesbezüglich kommt man ganz gut zurecht.
Interessant wird's bei Griechisch. Bei dieser Sprache streben meine Kenntnisse gegen Null.
Was macht also der findige Seminararbeitsschreiber?
Richtig: Googlen!
Also: Nachdem ich keine griechische Tastatur hab, erst mal das fragliche Wort im Word durch Sonderzeichen zusammengesetzt. Dann in den Übersetzer eingefügt. Durch einen Klick auf "Übersetzen" bekam ich folgendes Ergebnis:
Toll.
Interessant wird's bei Griechisch. Bei dieser Sprache streben meine Kenntnisse gegen Null.
Was macht also der findige Seminararbeitsschreiber?
Richtig: Googlen!
Also: Nachdem ich keine griechische Tastatur hab, erst mal das fragliche Wort im Word durch Sonderzeichen zusammengesetzt. Dann in den Übersetzer eingefügt. Durch einen Klick auf "Übersetzen" bekam ich folgendes Ergebnis:
Toll.
Donnerstag, 8. April 2010
guter Tag
Ablage:
the.beobachters.life
Mittwoch, 7.4.2010:
Sonnenschein.
7 Punkte in der Sachenrecht-Klausur. (iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiääääääää!!!!!!)
Die Mensa hatte zum ersten Mal nach der Renovierung wieder offen und hat auf den ersten Blick überzeugt.
Die Seminararbeit ist 4 Seiten länger geworden.
Eröffnung der persönlichen Biergartensaison.
Kochen mit Freunden.
Fußballschauen im Wohnheim.
Den Abend im Barraum ausklingen lassen.
Bett.
Sonnenschein.
7 Punkte in der Sachenrecht-Klausur. (iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiääääääää!!!!!!)
Die Mensa hatte zum ersten Mal nach der Renovierung wieder offen und hat auf den ersten Blick überzeugt.
Die Seminararbeit ist 4 Seiten länger geworden.
Eröffnung der persönlichen Biergartensaison.
Kochen mit Freunden.
Fußballschauen im Wohnheim.
Den Abend im Barraum ausklingen lassen.
Bett.
Montag, 5. April 2010
Na wenn die Welt dadurch besser wird...
Ablage:
Demo,
Gleichberechtigung
Es gibt diese Themen, zu denen jeder so seine Meinung, aber keiner wirklich eine Lösung hat. Zum Beispiel Klimaerwärmung. Sozialpolitik. Der Krieg/kriegsähnliche Zustand in [hier bitte beliebigen Krisenherd einsetzen].
Oder auch die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Wobei letztere Diskussion für mich seit heute eine neue Facette hat: In Portland im US-Bundesstaat Maine, haben zwei Dutzend Frauen für das Recht auf freien Oberkörper demonstriert.
Oder auch die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Wobei letztere Diskussion für mich seit heute eine neue Facette hat: In Portland im US-Bundesstaat Maine, haben zwei Dutzend Frauen für das Recht auf freien Oberkörper demonstriert.
Sonntag, 4. April 2010
Seminararbeit - langsam nervts...
Ablage:
Seminararbeit,
the.beobachters.life
Jeder hat so seine eigene Art, mit der Seminararbeit umzugehen. Während einige schon 5 Wochen vor Abgabeschluss Panik schieben, sehen es andere eher locker.
Ich gehöre zu letzterer Kategorie.
Der Abgabetermin ist nur noch zwei Wochen entfernt und obwohl noch nicht mal die Hälfte geschrieben ist (ich bin auf Seite 9 von 20-25) fühle ich keinen wirklichen Druck. Es ist eher so, dass die Arbeit ja schon fertig ist - nur eben noch in meinem Kopf. Und weil ich es nicht schaffe, die Gedanken zu Papier zu bringen, nervt mich das ganze langsam und ich hangle mich nur noch von Kaffeepause zu Kaffeepause.
Ich glaub ich stecke mir jetzt ein sportliches Ziel: Diese Woche auf Seite 20 gelangen. Mal schaun, ob ich das schaff.
Achja: Frohe Ostern!
Ich gehöre zu letzterer Kategorie.
Der Abgabetermin ist nur noch zwei Wochen entfernt und obwohl noch nicht mal die Hälfte geschrieben ist (ich bin auf Seite 9 von 20-25) fühle ich keinen wirklichen Druck. Es ist eher so, dass die Arbeit ja schon fertig ist - nur eben noch in meinem Kopf. Und weil ich es nicht schaffe, die Gedanken zu Papier zu bringen, nervt mich das ganze langsam und ich hangle mich nur noch von Kaffeepause zu Kaffeepause.
Ich glaub ich stecke mir jetzt ein sportliches Ziel: Diese Woche auf Seite 20 gelangen. Mal schaun, ob ich das schaff.
Achja: Frohe Ostern!
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