Dienstag, 8. Dezember 2009

Skifoan is des Leiwandste...

Das Skiwochenende mit meinem Wohnheim liegt hinter mir. Abgesehen von wenigen Unstimmigkeiten mit dem Busfahrer, waren es drei Wahnsinnstage im Stubaital. Natürlich inklusive Après-Ski-Party. Ich war zwar letztes Jahr in Saalbach-Hinterglemm schon dabei, aber das, was in der "Mutterbergalm" abging, war schon von anderem Kaliber. Eine original Après-Ski-Party, wie ich sie bis dato nur aus dem Fernsehen kannte. Inklusive einem Pseudopromi, den zwar keiner kannte, der allerdings das halbe Etablissement reserviert hatte. Ansonsten noch anspruchsvollstes Liedgut, mit kulturell wertvollsten Texten. Und nicht zu vergessen:
verschwitzte Mitvierziger ("Fourtens"?), die mal übers Wochenede ihr seriöses Leben als Direktoren, Manager, Ingenieure oder sonstige Führungspersönlichkeiten* vergessen und in Skischuhen zu "Joana (Du geile Sau!)" Discofox tanzen oder im Takt von "Hey! Das geht ab!" den Discofinger in die Luft strecken. Im übrigen erfreut sich dieses Körperteil wohl zunehmend größerer Beliebtheit:




Erstaunlich fand ich allerdings, das ich viele der Partybesucher am nächsten Tag wieder auf der Piste sah. Das hätte ich ihnen ehrlichgesagt nicht zugetraut.
Und auch ich fühlte mich sehr gut, obwohl ich mir ob des Skischuhmarathons (von 8-21 Uhr) durchaus Sorgen um meine Füße machte.

*anders kann ich mir nicht erklären, wie die sich solche Räusche leisten können. Beispiele: Weißbier 4 Euro, Willi 2,50. Ja ich weiß, wir Studenten waren auch da, aber wir hatten fast alle unsere eigene Versorgung dabei.

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