Im Großen und Ganzen geht es darum, welche Gemeinsamkeiten und Differenzen die beiden Religionen haben, wie sie sich im Laufe der Zeit entwickelten und wie Bibel und der Koran früher und heute verstanden werden beziehungsweise, welche Bedeutung sie für die Gläubigen haben.. Fazit des Textes: Beide Religionen wird es auch Zukunft noch geben und es wird kurz aufgezeigt, dass es eine veritable liberale Strömung im Islam gibt. Naja alles in allem zwar lesenswert, aber jetzt keine bahnbrecheneden Erkenntnisse.
Aber nichtsdestotrotz werde ich jetzt ein paar Haare feinsäuberlich spalten:
"Als Friedrich Nietzsche („Gott ist tot“) im Jahr 1900 starb, gab es weltweit twa 200 Millionen Muslime. Heute sind es 1,5 Milliarden. Das ist ein Wachstum um den Faktor sieben.Der Spiegel, 52/2009, S. 106, mittlere Spalte
Christen aller Konfessionen gibt es derzeit etwa zwei Milliarden. Deren Zahl hat sich seit 1900 nur knapp vervierfacht."
Wenn man sich die Zahlen genau ansieht, erkennt man, dass die Zahl der Muslime um ca. 1,3 Milliarden zugenommen hat. Christen sind allerdings um 1,5 Milliarden mehr geworden. Also waren die christlichen Missionare nach dieser Zahl immernoch erfolgreicher und die Differenz ist im Vergleich zu der im Jahr 1900 sogar noch größer geworden.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen