Sonntag, 19. September 2010

Kulturgrampf

Das größte Kostümfest Volksfest der Welt hat seine Pforten geöffnet. Für 17 Tage wird München wieder das Zentrum des kollektiven Alkoholismus sein. Auch die Trachten-Branche freut sich. Sind Lederhose und Dirndl doch mittlerweile ein "Mode-Must-Have"*.  Damit das so bleibt, müssen die Trachten immer "üppiger, ausgeflippter und vor allem kürzer" sein.** Das richtige "Event-Outfit" sieht dann für den Mann ungefähr so aus:

Samstag, 18. September 2010

Juristen sind gar nicht so schlimm

Hier habe ich vor kurzem meinem Ärger über einige Kommilitonen Luft gemacht. Dabei tat ich ihnen wohl Unrecht. Bei den Juristen ist es nicht schlimmer, als in anderen Fakultäten - es ist schlicht und ergreifend genauso schlimm.

Warum ich mich so ärgere? Ich habe gerade den ganzen Vormittag in der Bibliothek unserer philosophischen Freunde verbracht. Ich konnte nur eines (!) von acht Büchern, die ich suchte, finden. Nun, da die meisten Bücher hier übers Wochenende ausleihbar sind, unterstelle ich zunächst mal den günstigsten Fall. Sprich, die Bücher sind entliehen und stehen am Montag wieder im Regal.
Was mich aber mehr stört: Die Unordnung. Es könnte nämlich sein, dass einige meiner Bücher zwar hier sind, aber an der falschen stelle stehen. Bei meiner Suche fielen mir nämlich etliche Werke auf, die einfach falsch zurückgestellt wurden. Sollten meine Bücher dieses Schicksal teilen, werde ich sie bis zum Abgabetermin wohl nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Freitag, 17. September 2010

Reingeschnuppert

Als ich heute Vormittag die Uni betrat, merkte ich sofort, dass etwas anders war. Obwohl ich mich in der Jura-Cafete befand, waren zahlreiche, sagen wir, "schlecht gekleidete"* Leute, mit teilweise langen Haaren unterwegs. Alle zahlten in Bar, sprich: hatten keine Mensacard (was meiner Laune nicht wirklich zuträglich war, aber das ist eine andere Geschichte). Und ich kam mir ausnahmsweise mal relativ alt vor.
Des Rätsels Lösung: Heute war "15. Bayerischer Hochschulinformationstag".

Donnerstag, 16. September 2010

Mein erstes Mal...

...bei einer Blogparade. www.stadt-bremerhaven.de ruft dazu auf, seinen Arbeitsplatz vorzustellen. Und als ob das nicht genug wäre, wird unter allen Teilnehmern ein Notebook von Sony verlost. Zugegeben, dieser Umstand ist für meine Teilnahme nicht ganz unerheblich, spiele ich doch schon länger mit dem Gedanken meinen alten Läppi durch ein moderneres Gerät zu ersetzen.
Also, schreiten wir zur Beantwortung der gestellten Fragen:

1. Hersteller meines Notebooks:
Ich habe einen Asus X50Zseries. Er ist mittlerweile beinahe zwei Jahre alt. Ursprünglich lief Vista drauf, was ich aber alsbald durch Windows 7 ersetzte. Daneben steht auf meinem Schreibtisch ein Bildschirm von Acer.

2. Zufriedenheit:
Naja... er hat mich in all der Zeit niemals im Stich gelassen, allerdings nervt mich schon seit jeher die laute Lüftung... Ansonsten würde mir nie in den Sinn kommen ein negatives Wort über meinen heißgeliebten Läppi zu verlieren!

3. Foto von meinem Arbeitsplatz*:



So, jetzt bring ich meinen Arbeitsplatz wieder in den Urzustand und warte auf die Gewinnbenachrichtigung.

*aufgeräumt, sollte sich jemand für den Normalzustand interessieren, bitte im Kommentar melden. Ab 4800 Interessenten könne wir reden.

Dienstag, 14. September 2010

(Rechts-) Wissenschaftliche Gratwanderung

Nervenkitzel hin oder her, es gibt Situationen, in denen würde ich ganz gerne auf den Thrill verzichten. Beispielsweise beim Studienarbeit schreiben. Leider bleibt einem dieser nicht erspart, wenn man sich auf dem schmalen Pfad des Zitierens bewegt, neben welchem der Abgrund des Plagiats klafft.
Aber wie soll man ein Abstürzen vermeiden, wenn man die verschiedenen Ehrenstrafen aus dem "Codex Iuris Bavarici Criminalis" und dem "Strafgesetzbuch für das Königreich Bayern von 1813" zusammenfassen will, es aber genau so eine Zusammenfassung bereits gibt und diese außer vollständig auch noch sehr übersichtlich, knapp und informativ ist?

Momentan läuft es darauf hinaus, dass ich wohl sehr viele, gleich lautende Fußnoten auf den betreffenden Seiten haben werde. Ähnliches sah ich zwar schon in einigen Büchern, aber aus ästhetischen Gründen widerstrebt mir ein solches Vorgehen.

Die Fußnoten im Buch geben auch nur unwesentlich mehr her und diese abzuschreiben liefe letztendlich auf das Selbe hinaus...

Bilder aus: Knott, Sebastian, Bei der Ehre gepackt! Ehrenstrafen in Bayern seit 1700, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2006 (zugleich Dissertation Universität Regensburg 2004).

Montag, 13. September 2010

Hauptsache, gut aussehen!

Juristische Lehrbücher gibt es ja ohne Ende. Welches das Richtige für einen ist, muss man selbst herausfinden. Dazu gibt es ja die verschiedensten Ansätze. Man orientiert sich am Autor, am Aufbau oder am Verlag. Oder aber, man ist da etwas oberflächlicher:
"Ich hab da ein Europarechtslehrbuch gefunden, das kommt ganz ohne Fußnoten aus. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Aber es hat 'nen schönen Einband."
An dieser Stelle vielen Dank an Daniel W. aus FFB M. ;)

Samstag, 11. September 2010

Verloren im Weltweitnetz XV

Ok zugegeben, was Rechtschreibfehler betrifft, sollte gerade ich den Ball eher flach halten. Nichtsdestoweniger, will ich an dieser Stelle den geneigten Leser, der sich an den Klängen elektronischer Tanzmusik zu erfreuen weiß, auf einen Fehler im Video zu "Nein Mann" von Laserkraft 3D aufmerksam machen:



Aber trotz dieses Fehlers und auch wenn das Lied schon einige Monate auf dem Buckel hat und sogar schon auf Viva läuft, find' ich es immer noch klasse.