Gestern bekam ich eine Erbrechtsklausur heraus, in der sich ein schönes Beispiel dafür findet, dass es in Jura immer wieder auf den Korrektor ankommt.
Da im Sachverhalt mitgeteilt wurde, dass der Erblasser sein Testament am 1. Januar um 4 Uhr früh verfasst hatte und das auch noch auf der Rückseite einer Einladung zu einer Silvesterparty, kam ich auf die Idee, kurz zu diskutieren, ob er vielleicht in Folge von Alkoholgenuss testierunfähig gewesen sein könnte. Mangels weiterer Anhaltspunkte ging ich aber von einem wirksamen Testament aus (alle anderen Voraussetzungen waren erfüllt).
Jetzt steht bei mir am Rand der Kommentar "naja, wohl eher abwegig". Das würde mich, insbesondere auf Grund der Bewertung, nicht weiter stören, wenn nicht zwei Kommilitonen bei diesem Punkt die Anmerkung "guter Gedanke! :)" stehen hätten. Mit Smiley! Und beide haben mehr Punkte als ich...
Resmonstrieren werde ich trotzdem nicht, bestenfalls würde ich dann zwar eine zweistellige Bewertung haben, aber davon kann ich mir auch nichts kaufen. Da nutze ich die Zeit lieber, um diesen Post zu schreiben :)
Dienstag, 12. April 2011
Montag, 11. April 2011
Fast wie Fahrradfahren
Ablage:
Gelbe Karte,
Schiedsrichter
So, die ersten beiden Spiele nach der Winterpause liegen nun hinter mir. Nach der langen Pause dauerte es ein wenig, wieder rein zukommen, aber ich habe beide Spiele gut über die Bühne gebracht.
Was mir aber besonders auffiel: Ich tat mich schwerer als sonst, nicht zu viel mit den Spielern zu reden. Ständig hatte ich das Bedürfnis, Entscheidungen, die nicht sofort akzeptiert wurden, zu erklären. Hoffe, das geht in den nächsten Spielen besser.
Und beinahe wäre mir in einem Spiel ein typischer Anfängerfehler passiert. Es gibt im Fußball sogenannte "Pflichtverwarnungen", also gelbe Karten, die im Regelwerk zwingen vorgeschrieben sind und bei denen der Schiri keinen Ermessensspielraum hat. Eine solche gibt es beispielsweise beim unsportlichen Halten (der ballführende Spieler ist zu schnell für den Verteidiger und letzterer hält ihn an Arm/Trikot/Hose/usw. fest).
Dies geschah bereits in der 4. Minute und ich zeigte pflichtbewusst die gelbe Karte. Schon beim Zeigen, dachte ich mir, ob ich mich damit nicht in Zugzwang brächte. Im Folgenden kam es nämlich zu weiteren Fouls, die ich normalerweise mit Ermahnungen und paar blöden Sprüchen locker im Griff gehabt hätte. Wegen der frühen Verwarnung musste ich aber bis zur Pause doch noch zwei Mal in die Tasche greifen.
Glücklicherweise wollten die Mannschaften nur Fußball spielen und verzichteten auf weitere Unsportlichkeiten (was natürlich auch auf meine souveräne Spielleitung zurück zu führen ist ;) ) und ich ging mit insgesamt fünf Verwarnungen und zwei relativ zufriedenen Mannschaften aus der Partie hinaus.
Obwohl das Spiel, trotz der frühen Karte, ruhig verlief, bin ich immer noch am überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, am Anfang auf die Verwarnung zu verzichten, also zugunsten des Spielcharakters einen relativ unbedeutenden Regelverstoß zu begehen. Den Spielern und Zuschauern hätte es sicher nichts ausgemacht.
Was mir aber besonders auffiel: Ich tat mich schwerer als sonst, nicht zu viel mit den Spielern zu reden. Ständig hatte ich das Bedürfnis, Entscheidungen, die nicht sofort akzeptiert wurden, zu erklären. Hoffe, das geht in den nächsten Spielen besser.
Und beinahe wäre mir in einem Spiel ein typischer Anfängerfehler passiert. Es gibt im Fußball sogenannte "Pflichtverwarnungen", also gelbe Karten, die im Regelwerk zwingen vorgeschrieben sind und bei denen der Schiri keinen Ermessensspielraum hat. Eine solche gibt es beispielsweise beim unsportlichen Halten (der ballführende Spieler ist zu schnell für den Verteidiger und letzterer hält ihn an Arm/Trikot/Hose/usw. fest).
Dies geschah bereits in der 4. Minute und ich zeigte pflichtbewusst die gelbe Karte. Schon beim Zeigen, dachte ich mir, ob ich mich damit nicht in Zugzwang brächte. Im Folgenden kam es nämlich zu weiteren Fouls, die ich normalerweise mit Ermahnungen und paar blöden Sprüchen locker im Griff gehabt hätte. Wegen der frühen Verwarnung musste ich aber bis zur Pause doch noch zwei Mal in die Tasche greifen.
Glücklicherweise wollten die Mannschaften nur Fußball spielen und verzichteten auf weitere Unsportlichkeiten (was natürlich auch auf meine souveräne Spielleitung zurück zu führen ist ;) ) und ich ging mit insgesamt fünf Verwarnungen und zwei relativ zufriedenen Mannschaften aus der Partie hinaus.
Obwohl das Spiel, trotz der frühen Karte, ruhig verlief, bin ich immer noch am überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, am Anfang auf die Verwarnung zu verzichten, also zugunsten des Spielcharakters einen relativ unbedeutenden Regelverstoß zu begehen. Den Spielern und Zuschauern hätte es sicher nichts ausgemacht.
Donnerstag, 7. April 2011
Nachspielzeit
Ablage:
Liebe ist für alle da,
Schiedsrichter
Eigentlich wollte ich mich mal wieder durch eigenen content hervortun, aber ich komme nicht umhin zunächst mal meine Freude über diesen Post vom Pornoanwalt kundzutun:
via Pornoanwalt via I Believe In Advertising
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