Das kam jetzt aber plötzlich. In Regensburg herrscht Chaos. Sind ja auch mindestens 10cm Neusschnee in der Nacht gefallen. Auf dem Weg ins Repetitorium kam ich an drei liegen gebliebenen Bussen vorbei.
Das Rep selbst fiel dann aus (nicht wegen Wetter, sondern Krankheit). Auf dem Heimweg, respektive auf dem Weg in die Bib, standen die Busse immer noch da.
Als ob das ganze ein unerwarteter Wintereinbruch wäre. Wir befinden uns geografisch doch noch in einem Gebiet, in dem zu beginn der kalten Jahreszeit durchaus mit Schnee zu rechnen ist.
Es bleibt mir auch ein Rätsel, wieso der Busfahrer die Galgenberger Brücke mit 60 Sachen runterheizte. Ich hätte ihm auch vorher sagen können, dass es dann mit dem Bremsen VOR der roten Ampel etwas kompliziert wird. Noch schlechter als Bremsen, können unsere hiesigen Busfahrer glaub ich nur Gas geben. Die scheinen nämlich nur Vollgas zu kennen. Bei diesen Wetterverhältnissen nicht das Beste Mittel.
Es gibt übrigens auch schöne Seiten:
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Montag, 29. November 2010
Sonntag, 7. März 2010
So will ich mal meine Entscheidung im Spiel begründen
Ablage:
Fußball,
Gutachtenstil,
Regelkunde,
Wetter
Nach 4 Monaten hätte ich gestern wieder mein erstes Spiel zu pfeifen gehabt. Dem machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Bei 20cm Neuschnee war an Fußball nicht zu denken.
In anderen Gefilden spielte der Wind nicht mit. Also eigentlich spielte er doch mit:
via Fritten, Fußball & Bier
„Torschütze“ in obigem Video ist das Tief „Xynthia“ von letzter Woche. Nach dem Abstoß (in der Videoüberschrift fälschlicherweise „Abschlag“ genannt) fliegt der Ball auf Grund des Windes unberührt ins eigene Tor. Der Schiedsrichter gibt Tor und Anstoß, eine falsche Entscheidung.
Zu klären ist also, was die richtige Entscheidung gewesen wäre.
In Frage kam zunächst Tor und Anstoß.
Ein Tor ist gem. Regel 10 gültig erzielt, wenn der Ball im Spiel ist und „die Torlinie zwischen den Pfosten und unterhalb der Querlatte in vollem Umfang überquert“. Letzteres ist offensichtlich gegeben.
Fraglich ist, ob der Ball im Spiel war. Laut Regel 16 ist der Ball nach dem Abstoß im Spiel, wenn er „direkt aus dem Strafraum hinaus gespielt“ wurde. Der ausführende Spieler spielt den Ball mit dem Fuß direkt aus dem Strafraum. Also ist der Ball im Spiel.
Somit wäre das Tor zunächst gültig.
Der Gültigkeit könnte aber der Grundsatz „aus einem Vorteil kann direkt kein Nachteil entstehen“ widersprechen. Der Abstoß ist ein Vorteil für die ausführende Mannschaft. Das Tor ist ein Nachteil. Es gibt keine weitere Berührung zwischen der Ausführung und dem Tor. Mithin entsteht der Nachteil direkt aus dem Vorteil. Also ist das Tor ungültig.
Weiter könnte Wiederholung des Abstoßes die richtige Entscheidung sein. Diese ist in der Regel 16 für die Fälle vorgesehen, in denen der Ball nicht korrekt ins Spiel gebracht wird, also nicht direkt aus dem Strafraum heraus gespielt wird. Wie oben dargestellt, wird der Ball aber korrekt ins Spiel gebracht. Somit scheidet die Wiederholung des Abstoßes aus.
Schließlich könnte Eckball in Frage kommen. Auf Eckball wird gem. Regel 17 entschieden, wenn der Ball die Torauslinie am Boden oder in der Luft in vollem Umfang überschreitet, "ohne dass ein dabei ein Tor gemäß Regel 10 erzielt wurde" und zuletzt von einem Spieler der verteidigenden Mannschaft berührt wurde. Der Ball hat vorliegend die Torlinie überquert, wobei das Tor nicht gültig ist. Auch wurde der Ball zuletzt von einem Verteidiger berührt. Also ist Eckball die richtige Spielfortsetzung.
PS: Ich steh auch voll auf den Gutachtenstil…
In anderen Gefilden spielte der Wind nicht mit. Also eigentlich spielte er doch mit:
via Fritten, Fußball & Bier
„Torschütze“ in obigem Video ist das Tief „Xynthia“ von letzter Woche. Nach dem Abstoß (in der Videoüberschrift fälschlicherweise „Abschlag“ genannt) fliegt der Ball auf Grund des Windes unberührt ins eigene Tor. Der Schiedsrichter gibt Tor und Anstoß, eine falsche Entscheidung.
Zu klären ist also, was die richtige Entscheidung gewesen wäre.
In Frage kam zunächst Tor und Anstoß.
Ein Tor ist gem. Regel 10 gültig erzielt, wenn der Ball im Spiel ist und „die Torlinie zwischen den Pfosten und unterhalb der Querlatte in vollem Umfang überquert“. Letzteres ist offensichtlich gegeben.
Fraglich ist, ob der Ball im Spiel war. Laut Regel 16 ist der Ball nach dem Abstoß im Spiel, wenn er „direkt aus dem Strafraum hinaus gespielt“ wurde. Der ausführende Spieler spielt den Ball mit dem Fuß direkt aus dem Strafraum. Also ist der Ball im Spiel.
Somit wäre das Tor zunächst gültig.
Der Gültigkeit könnte aber der Grundsatz „aus einem Vorteil kann direkt kein Nachteil entstehen“ widersprechen. Der Abstoß ist ein Vorteil für die ausführende Mannschaft. Das Tor ist ein Nachteil. Es gibt keine weitere Berührung zwischen der Ausführung und dem Tor. Mithin entsteht der Nachteil direkt aus dem Vorteil. Also ist das Tor ungültig.
Weiter könnte Wiederholung des Abstoßes die richtige Entscheidung sein. Diese ist in der Regel 16 für die Fälle vorgesehen, in denen der Ball nicht korrekt ins Spiel gebracht wird, also nicht direkt aus dem Strafraum heraus gespielt wird. Wie oben dargestellt, wird der Ball aber korrekt ins Spiel gebracht. Somit scheidet die Wiederholung des Abstoßes aus.
Schließlich könnte Eckball in Frage kommen. Auf Eckball wird gem. Regel 17 entschieden, wenn der Ball die Torauslinie am Boden oder in der Luft in vollem Umfang überschreitet, "ohne dass ein dabei ein Tor gemäß Regel 10 erzielt wurde" und zuletzt von einem Spieler der verteidigenden Mannschaft berührt wurde. Der Ball hat vorliegend die Torlinie überquert, wobei das Tor nicht gültig ist. Auch wurde der Ball zuletzt von einem Verteidiger berührt. Also ist Eckball die richtige Spielfortsetzung.
PS: Ich steh auch voll auf den Gutachtenstil…
Sonntag, 20. Dezember 2009
Verloren im Weltweitnetz VIII - Ich bin nicht allein!
Ablage:
Böhmermann,
Klimawandel,
Verloren im Weltweitnetz,
Wetter
Ha! Kaum verlier ich ein paar Worte darüber, dass die Erderwärmung vielleicht doch gar nicht sooooo tragisch ist, stoß ich auch gleich auf einen Autor, der diese Meinung teilt! Michael Limburg schrieb das Buch "Klimahysterie - was ist dran?: Der neue Nairobi-Report über Klimawandel, Klimaschwindel und Klimawahn".
Hier wurde er von Jan Böhmermann (teilweise unbekannt aus Funk und Fernsehen) interviewt:
http://www.boehmermann.de/wp-trackback.php?p=1318
Hier wurde er von Jan Böhmermann (teilweise unbekannt aus Funk und Fernsehen) interviewt:
http://www.boehmermann.de/wp-trackback.php?p=1318
Schlechtes timing
Ablage:
Klimakonferenz,
Klimawandel,
the.beobachters.life,
Wetter
Da trifft sich die politische Führungselite der ganze Welt in Kopenhagen um über den Klimawandel zu konferieren und was kommt dabei raus: fast nichts.
Wenn ich so aus dem Fesnter schaue, weiß ich gar nicht, ob das momentan so schlimm finde. Die Natur macht gerade relativ wenig Werbung dafür, sich gegen die Erderwärmung zu engagieren.
Aktuelle Situation in Regensburg:
Wenigstens siehts so aus, als ob es dieses Jahr mal wieder weiße Weihnachten gibt.
Wenn ich so aus dem Fesnter schaue, weiß ich gar nicht, ob das momentan so schlimm finde. Die Natur macht gerade relativ wenig Werbung dafür, sich gegen die Erderwärmung zu engagieren.
Aktuelle Situation in Regensburg:
Wenigstens siehts so aus, als ob es dieses Jahr mal wieder weiße Weihnachten gibt.
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