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Donnerstag, 14. Oktober 2010

Telefonjoker

Dass man Handys in Vorlesungen und ähnlichen Veranstaltungen aus- oder zumindest lautlosschaltet, sollte mittlerweile eine Selbstverständlichkeit sein. Sollte es doch einmal vergessen werden und es kommt zum Ernsttfall (also das Mobiltelefon gibt Geräusche von sich), wird das meiner Erfahrung nach von den Dozenten professionell ignoriert.
Allerdings nicht so gestern im hemmer-Rep. Nachdem der Dozent eine Frage in den Raum gestellt hatte, läutete beim Kommilitonen neben mir das iPhone, was zu folgendem Dialog führte:
Dozent: "War das jetzt der Telefonjoker?"
Student: (zwar peinlich berührt, aber trotzdem schlagfertig) "Nene, das war die Alpmann-App!"

Mittwoch, 10. Februar 2010

Es ist ruhig hier, zu ruhig...

Es gibt Orte, an denen Mobiltelefone verboten sind. In Flugzeugen, weil die sonst abstürzen. An Tankstellen, weil die dann Explodieren (oder so…). Oder in Bibliotheken. Damit dort die anderen Besucher/Studierenden/Schlafenden nicht gestört werden. Was ist der Unterschied zwischen dem letzten und den ersten beiden Fällen? Richtig, es hat trotzdem jeder sein Handy dabei. Damit es trotzdem ruhig bleibt, nutzen 99,9% aller „Bibber“* den sogenannten „Vibrationsalarm“. Heute war aber glaub ich der Tag, an dem der halbe Lesesaal zu den 0,1% gehörte. gefühlte 167 Mal klingelte irgendein Handy. Und das in den schönsten Melodien, die 1997 auf dem Nokia 5110 (mit austauschbarer Oberschale!) cool waren. Dafür ist das Tropfen weg…

*das neu coole Wort für Leute, die in der sogenannten „Bib“ sitzen.

Mittwoch, 11. November 2009

"Diese Erstis" werden auch immer älter...

Gestern in der Bib: Die Baustelle vor unserem Lesesaal, von welchem aus man übrigens einen wudervollen Panoramablick auf selbige genießt, war gegen 18 Uhr endlich verstummt. Die Geräuschkulisse hatte nun tatsächlich Ähnlichkeit mit der einer richtigen Bibliothek. Doch die ersehnte Stille wurde jäh unterbrochen: Ein Handy erfüllte den Lesesaal mit seinen lieblichen Klängen. Ich fragte mich erst, welcher Ersti jetzt peinlich berührt nach draußen rennen würde. Doch dann stand ein älterer Herr mit seinem Mobiltelefon auf und ging seelenruhig, unter den erstaunten Blicken der Studierenden, hinaus.
Ich muss wohl meine Vorurteile überdenken...