Freitag, 31. Dezember 2010

RE

Nach einer, für meinen Geschmack etwas zu langen, Zwangspause, bin ich nun wieder da. Mein Läptop hatte Anfang Dezember seinen Geist aufgegeben und es dauerte bis letzte Woche, einen würdigen Nachfolger für ebenjenen zu finden. An dieser Stelle herzlichen Dank an meine lieben Freunde (allen voran Christina H. aus D.) die mir webtechnisch Asyl gewährten, sprich: es mir ermöglichten, meine Facebook-Sucht in diesen harten Tagen zumindest rudimentär zu stillen.
Die nächsten Tage werde ich nun so verbringen, wie schon die letzten: Läppi wieder einrichten und vor allem meinen Feedreader leeren. Muss noch gefühlte 4000 Artikel lesen (sind aber in Wirklichkeit nur 2618...).
Ansonsten starte ich mit juristischem Content wieder im neuen Jahr durch.
Dann natürlich
[guter-Vorstatz-Modus on]
mit mehr und besseren Posts
[guter-Vorsatz-Modus off].
 

Dienstag, 7. Dezember 2010

Du studierst doch Jura...

...ich hätte da mal ne Frage...

So oder so ähnlich hat diesen Satz jeder (angehende) Jurist sicher schon mal gehört. Mir begegnete er in den letzten Tagen ungewöhnlich oft, vielleicht streiten die Leute vor Weihnachten besonders gerne, ich weiß es nicht.

Es wird dann erwartet, dass man die richtigen Antworten und Ratschläge sofort parat hat, man sei ja schließlich schon im siebten Semester.

Freilich versucht man dann, so gut es geht eine Einschätzung der Lage zu geben. Was ich aber nicht nur bei mir, sondern auch bei fast allen Kommilitonen beobachtet habe: die meisten Worte verwendet man darauf, dem Fragenden klar zu machen, dass man sich absolut nicht sicher ist, dass man sich (noch) zu wenig auskennt, dass es in Deutschland ein Rechtsberatungsmonopol gibt und man doch zum Anwalt gehen soll, wenn man eine verlässliche Beratung will.
Die Antwort ist dann regelmäßig: "Aber der kostet doch so viel!"
Ja, das hat einen Grund. Er hat eine jahrelange, anstrengende und kostspielige Ausbildung inklusive zwei Examina hinter sich, die ich noch nicht habe.

Ein Prof. brachte es einmal auf den Punkt: Man solle die Leute doch mal fragen, ob sie sich von einem Medizinstudenten im sechsten Semester behandeln lassen würden.